Ich möchte euch folgenden ORF-Beitrag nicht vorenthalten, der heute auf ORF2 erschien. Christian Knappik von sexworker.at, Viktor vom Erotikstudio Margarten und meine Wenigkeit haben darin Gelegenheit, über unsere Sicht auf die aktuelle Situation von SexarbeiterInnen zu sprechen. Es ist mir ein Anliegen, vorauszuschicken, dass dies meine erste positive Erfahrung (als Sexarbeiterin) mit Journalismus ist. Weiterlesen

Wo unlängst noch Freierhorden aufeinandergeprallt sind, herrscht Leere, der Betrieb von Etablissements ist großflächig eingestellt worden, Grenzen sind geschlossen. SexarbeiterInnen, die schon länger unterwegs sind, irren auf der Suche nach einer Heimfahrgelegenheit herum, andere verlassen ihr Zuhause gar nicht mehr. Die Coronavirus-Pandemie hat die Sexarbeit zum Erliegen gebracht, dürfte sie aber, wenn die Krise einmal abgeebbt ist, neu schreiben. Weiterlesen

Ich bin ja bekennender Horror-Fan und stöbere drum immer in der Horrorabteilung von Prime. Aber: Achtung, das ist kein Fastfood-Horror. Was man hier findet, ist Verstörung und Groteske. Wer sich diesen Film anschaut, sollte wirklich psychisch gefestigt sein. Ein Alptraum. Selten wirkt ein Film bei mir mit einem solchen Unbehagen nach. Weiterlesen

Ja, wie ist das nun also, darf man „Hure“ überhaupt sagen? Ist das nicht eine Beleidigung, eine Abwertung, eine Reduktion der Person auf das, was sie tut? Was soll man stattdessen sagen? Was wäre angebracht? Erotikdienstleisterin, Escort, Gspusi, Sexarbeiterin? Weiterlesen