Was ich auch noch gerne teilen möchte, ist das Engagement von Christine Nagl von der Beratungsstelle PiA Salzburg (Beratungstelefon: 0664 25 44445). Diese Interviews sind schon etwas älter, der ZiB-Beitrag etwa ist vom 25.06., also noch aus der Zeit vor der Wiederöffnung der Bordelle, als das Ausmaß der Schikane mit dem Rückstau an Deckeluntersuchungen noch nicht bekannt und daher kein Thema war, dafür aber noch mögliche Hygienevorschriften für SexarbeiterInnen zur Diskussion standen. Dieses ZiB-Interview ist ganz große Klasse! Danke liebe Christine für diese sympathische und kompetente Performance!

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(c) Foto: Bernadette Krassay

Wie versprochen darf ich hier nun den aktuellen Artikel der Wiener Zeitung vom 10.07.2020 zur aktuellen Situation der Sexarbeit in Österreich teilen. Als VertreterInnen von Sexworker.at haben Christian Knappik und ich einen Tag mit der engagierten Journalistin Bernadette Krassay verbracht. Neben ausführlichen Gesprächen zwischen uns und mit den Betreibern von Maxim und Erotikstudio Margareten blieb auch noch Zeit für eine Exkursion an geschichtsträchtige Orte der Wiener Sexarbeit und an den Straßenstrich.

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Ich weiß, das ist ein harter Titel. Zu hart, werden manche meinen. Dieser Meinung bin ich nicht – leider. Um zu erörtern, wie ich zu dieser Ansicht komme, erlaube ich mir eine kurze Einleitung:

Seit 01.07. ist Sexarbeit in AT in den stationären Einrichtungen (Bordell, Laufhaus, Studio) nach den Coronabeschränkungen wieder möglich, da die Verordnung, die ein Betretungsverbot für Kunden bestimmte, ausgelaufen ist. So weit, so gut. Auch der Kelch bezüglich Hygienevorschriften ist an uns vorübergegangen. Keine Verpflichtung also, eine Unterarmlänge Abstand zu halten, wie es eine Zeitlang kolportiert wurde! Ich maße mir an, zu behaupten, dass wir von Sexworker.at sowie PiA Salzburg (Christine Nagl, Beratung: 0664 25 44445) entscheidend darauf Einfluss hatten, die Verantwortlichen im Gesundheitsministerium erkennen zu lassen, dass Vorschriften der falsche Weg sind, da diese nur den Sexarbeitenden schaden (Strafen, Erpressungsmöglichkeit, Gewalt, staatliche Beschränkung des Menschenrechts der sexuellen Selbstbestimmung). Auch hier kann ich also sagen: So weit so gut, wir haben einen Erfolg verbucht. Man nimmt uns und unsere Kunden als mündige Menschen wahr, die miteinander verantwortungsvoll umgehen, im eigenen Ermessen. Der Staat hält sich vor einem Eingriff in die Intimsphäre der Menschen zurück. Weiterlesen

So, heute hab ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und hab das Rezept nachgekocht, welches der Peter hier gepostet hat. Zur Sicherheit hab ich aber vorher noch was anderes gemacht. Etwas, was die Kinder ganz sicher essen. Damit sie dann die Bäuche voll haben, falls ich an Peters Rezept vielleicht doch scheitere. So hab ich mir das mir am einfachsten anmutende Palatschinkenrezept aus dem Internet gesucht. Ist ganz gut geworden! 2 von 3 Kindern haben jedenfalls alles restlos verputzt. Das dritte Kind hat leider in einem unbeobachteten Moment alle Topfengolatschen aufgegessen, die ich heute gekauft hab und hatte somit keinen Platz mehr im Bauch. Aber ok, shit happens. So konnte ich mich jedenfalls in Ruhe in Peters Ausführungen vertiefen. Weiterlesen