So ihr Lieben, nun steht uns also der zweite Lockdown bevor. Ich hab aber einfach keine Lust darauf, meine Webseite schon wieder umzubauen, daher muss diesmal ein kurzer Blogbeitrag als Statement, wie ich mich verorte, genügen.

Ich könnte nun wieder jene Angebotsformen in den Vordergrund stellen, die körperlichen Kontakt ausschließen. Diese sind aber eh nach wie vor online unter meinen Inspirationen. Wer sich dafür interessiert, möge dort nachsehen. Sehr gerne bin ich wieder verstärkt für gemütliches Beisammensein per Zoom oder für heiße Videodates buchbar. Schon im letzten Lockdown sind da ja einige nachhaltig auf den Geschmack gekommen. 😉

Ich besuche aber auch weiterhin persönlich im Hotel, sofern du als Geschäftsreisender ein Zimmer bekommst, oder auch zuhause, falls wir uns schon kennen. Denn das, was für private Techtelmechtel erlaubt ist, ist für uns genauso erlaubt. Es gibt in AT weder eine Moralpolizei, noch ein Verbot erotischer Dienstleistungen, und auch kein Verbot privater Treffen, sofern sie auf zwei Haushalte begrenzt sind. Einzig eine menage a trois mit einer meiner sexy Freundinnen oder wilde Gruppenorgien müssen wir uns bis nach dem Lockdown verkneifen, da hierbei mehr als 2 Haushalte zusammenkommen würden. 😛

Wir könnten uns im Hotel was zu essen bestellen, vielleicht eine Flasche Wein dazu, da Zustellung ja noch erlaubt ist. Ist das nicht eine schöne Vorstellung: Nachdem wir ausgiebig gebadet haben, machen wir es uns auf dem Bett gemütlich, die Gläser klirren, und wir naschen von der Vorspeise, während unsere Vorfreude auf den heißen Hauptgang steigt… also ich lasse garantiert nichts anbrennen. Natürlich unter Wahrung der selbstverständlichen Hygieneempfehlungen des Gesundheitsministeriums, welches seine Schergen jedoch nicht bis unter unsere Bettdecke spitzeln lassen kann.


Und sei unbesorgt, was die Ausgangssperre und meinen Heimweg von dir betrifft: Ich bin registriert, habe eine aufrechte Erlaubnis diese Dienstleistung zu erbringen, zahle an diesen Staat von meinen Einkünften Steuern und Versicherung – fahre also auch zwischen 20 und 6 Uhr eindeutig von meiner selbständigen Erwerbstätigkeit nach Hause. Allfälligen Polizeikontrollen sehe ich daher äußerst entspannt entgegen.

(Nebenbei bemerkt: Diesen würde ich auch dann entspannt entgegensehen, wäre ich nicht registriert oder würde meine Arbeitserlaubnis aufgrund von Behördenversagen wieder ablaufen, wie es im letzten Lockdown der Fall war. Denn unser Date ist nicht von einer privaten Verabredung unterscheidbar – die es ihrem Wesen nach ja auch ist. Ganz egal, wie sehr das manche zu ärgern vermag.)

Unsere Freiheit auf Begegnung ist also uneingeschränkt, noch! Und wir sollten sie leben. Wer weiß, was heraufdräut. Denn Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet, wie du seit Betreten meiner Website weißt.

Ein kleines Wort noch an alle Kritiker: Ich beteilige mich nicht an jenem Diskurs, der uns zu spalten versucht in Coronahardliner und -leugner. Ich bin weder das eine noch das andere. Ich lebe vielmehr mein Leben unter Berücksichtigung des geltenden Rechts UND all der kleinen Freiheiten, die es uns noch bietet, pragmatisch unter Wahrung meiner Menschenrechte weiter. Wer dies verantwortungslos findet – bitte schön.

Und an meine lieben Hater: Wer mich und meinesgleichen wieder mal „ans Scheunentor nageln will“ – fuck you. Eure Hexenjagd könnt ihr euch rektal applizieren. Und vergesst bloß nicht, eures Amtes als meine gratis PR-Abteilung zu walten und meine Worte in euren Foren und auf Social Media zu zitieren. Am besten bitte gleich mit Link hierher, um meine Botschaft in die Welt hinauszutragen. 🙂 Danke!

Tja, ich denke, es ist alles gesagt. Ich anerkenne die Pandemie als Realität. Ich anerkenne aber auch den Schutz des privaten Lebens und vor allem: das menschliche Grundbedürfnis nach Nähe. Dieses zu stillen ist eine meiner Aufgaben. Daher gilt noch mehr als sonst: Der Zeit ihre Lust, der Lust ihre Freiheit.

1 Kommentar
  1. Herbert
    Herbert sagte:

    Ich sehe das genauso wie Du. Alles kann man uns nicht verbieten. Leider bin ich noch kein Kunde und falle daher wahrscheinlich „durch den Rost“ (der möglichen Hausbesuche). Aber egal: lass Dich nicht unterkriegen!
    GLG Herbert

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