So, heute hab ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und hab das Rezept nachgekocht, welches der Peter hier gepostet hat. Zur Sicherheit hab ich aber vorher noch was anderes gemacht. Etwas, was die Kinder ganz sicher essen. Damit sie dann die Bäuche voll haben, falls ich an Peters Rezept vielleicht doch scheitere. So hab ich mir das mir am einfachsten anmutende Palatschinkenrezept aus dem Internet gesucht. Ist ganz gut geworden! 2 von 3 Kindern haben jedenfalls alles restlos verputzt. Das dritte Kind hat leider in einem unbeobachteten Moment alle Topfengolatschen aufgegessen, die ich heute gekauft hab und hatte somit keinen Platz mehr im Bauch. Aber ok, shit happens. So konnte ich mich jedenfalls in Ruhe in Peters Ausführungen vertiefen. Weiterlesen

Warst du schon mal so in ein Gespräch vertieft, dass du Raum und Zeit um dich vergessen hast und dann total gestärkt und wie neu geboren daraus wieder aufgetaucht bist? Der vertrauliche Austausch mit einem anderen Menschen, der kein Vorwissen über dich hat, kann Wunder wirken. Mit einer intimen Vertrauten kannst du über alles sprechen, was sonst nirgends Platz hat. Es besteht keine Gefahr, dass irgendwas davon durchsickert, denn erstens gehört die vertrauliche Behandlung aller mit ihr geteilten Inhalte zu ihrer Professionalität und zweitens kennt sie ja nicht einmal jemanden von deinen Bekannten, deiner Familie, deinen Kollegen. Sie hat keine Vorannahmen, keine Vorurteile über dich. Du bist ein unbeschriebenes Blatt. Alles was du ihr erzählst, ist neu für sie.

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Ihr Lieben, ich brauche eure Hilfe!

Ich bin nämlich eine Rabenmama. Manchmal wundert es mich, dass wir noch nicht verhungert sind. Ich kann nämlich kaum kochen. Das ist mein wahres Sozialisationsdefizit. Was ich in der Küche fabriziere beschränkt sich auf ganz wenige und sehr grundlegende Dinge. Zum Glück kann mein Mann da mehr. Für ihn ist es eine Entspannung, sich in die Küche zu stellen und anzufangen Gemüse zu schnipseln. Kann ich nicht von mir behaupten. Weiterlesen

Ach ihr lieben Kleingeister, Neidhansln und andere Hater, die ihr die Gunst der Stunde nutzt, um im trüben Fahrwasser von Angst und Einschüchterung euren Hass gegen die Freiheit zu verbreiten, andere dafür lächerlich zu machen und sie mit zusammengeschwurbelten, haltlosen Vorwürfen zu diffamieren. Eh immer dieselben Vorwürfe, die man Huren gegenüber halt gerne vorbringt. Und das natürlich stets aus der feigen Anonymität von Nicknames heraus – gegen identifizierbare Personen wie mich, die in der Öffentlichkeit stehen. Die sexuelle Freiheit ist euch offenbar unerträglich. Zu anmaßend. Zu selbstbestimmt. Zu frech. Zu unsympathisch. Nicht unter Aufsicht. Nicht zu glauben. Nicht zu fassen.

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Ich möchte euch folgenden ORF-Beitrag nicht vorenthalten, der heute auf ORF2 erschien. Christian Knappik von sexworker.at, Viktor vom Erotikstudio Margarten und meine Wenigkeit haben darin Gelegenheit, über unsere Sicht auf die aktuelle Situation von SexarbeiterInnen zu sprechen. Es ist mir ein Anliegen, vorauszuschicken, dass dies meine erste positive Erfahrung (als Sexarbeiterin) mit Journalismus ist. Weiterlesen

Wo unlängst noch Freierhorden aufeinandergeprallt sind, herrscht Leere, der Betrieb von Etablissements ist großflächig eingestellt worden, Grenzen sind geschlossen. SexarbeiterInnen, die schon länger unterwegs sind, irren auf der Suche nach einer Heimfahrgelegenheit herum, andere verlassen ihr Zuhause gar nicht mehr. Die Coronavirus-Pandemie hat die Sexarbeit zum Erliegen gebracht, dürfte sie aber, wenn die Krise einmal abgeebbt ist, neu schreiben. Weiterlesen

Ja, wie ist das nun also, darf man „Hure“ überhaupt sagen? Ist das nicht eine Beleidigung, eine Abwertung, eine Reduktion der Person auf das, was sie tut? Was soll man stattdessen sagen? Was wäre angebracht? Erotikdienstleisterin, Escort, Gspusi, Sexarbeiterin? Weiterlesen

Es ist Sonntag, die erste Woche unter massiven Restriktionen ist geschafft. Ich muss sagen, es war leichter als ich befürchtet hatte. Von Montag bis Samstag habe ich mit den Kindern im Heimunterricht gearbeitet. Hierbei waren nur am Montag kleine Startschwierigkeiten zu spüren. Die Kinder waren natürlich erst mal hoch erfreut, dass sie nicht in die Schule müssen. Sie waren allerdings weniger erfreut, als ich ihnen mitteilte, dass wir nun zuhause jeden Tag lernen und üben würden. Weiterlesen

Deine Nachricht an mich blieb unbeantwortet? Hier erfährst du, welche Gründe dies haben kann und was du gegebenenfalls tun kannst, um die Wahrscheinlichkeit einer Antwort zu erhöhen:

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Vielleicht sollte ich mich an dieser Stelle mal vorstellen. Einige von Ihnen kennen mich schon persönlich, andere streifen immer wieder mal über diese Seite und fragen sich, wer da dahinter steht, hinter all diesen Worten und Bildern. Wenn man Google Analytics Glauben schenken kann, greifen wöchentlich ca. 400 User auf diese Webseite zu. Es ist immer irgendjemand online und betrachtet mich. Lässt meine Worte auf sich wirken. Oder wichst zu meinen Bildern. Weiterlesen