Ach ihr lieben Kleingeister, Neidhansln und andere Hater, die ihr die Gunst der Stunde nutzt, um im trüben Fahrwasser von Angst und Einschüchterung euren Hass gegen die Freiheit zu verbreiten, andere dafür lächerlich zu machen und sie mit zusammengeschwurbelten, haltlosen Vorwürfen zu diffamieren. Eh immer dieselben Vorwürfe, die man Huren gegenüber halt gerne vorbringt. Und das natürlich stets aus der feigen Anonymität von Nicknames heraus – gegen identifizierbare Personen wie mich, die in der Öffentlichkeit stehen. Die sexuelle Freiheit ist euch offenbar unerträglich. Zu anmaßend. Zu selbstbestimmt. Zu frech. Zu unsympathisch. Nicht unter Aufsicht. Nicht zu glauben. Nicht zu fassen.

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Ich möchte euch folgenden ORF-Beitrag nicht vorenthalten, der heute auf ORF2 erschien. Christian Knappik von sexworker.at, Viktor vom Erotikstudio Margarten und meine Wenigkeit haben darin Gelegenheit, über unsere Sicht auf die aktuelle Situation von SexarbeiterInnen zu sprechen. Es ist mir ein Anliegen, vorauszuschicken, dass dies meine erste positive Erfahrung (als Sexarbeiterin) mit Journalismus ist. Weiterlesen

Wo unlängst noch Freierhorden aufeinandergeprallt sind, herrscht Leere, der Betrieb von Etablissements ist großflächig eingestellt worden, Grenzen sind geschlossen. SexarbeiterInnen, die schon länger unterwegs sind, irren auf der Suche nach einer Heimfahrgelegenheit herum, andere verlassen ihr Zuhause gar nicht mehr. Die Coronavirus-Pandemie hat die Sexarbeit zum Erliegen gebracht, dürfte sie aber, wenn die Krise einmal abgeebbt ist, neu schreiben. Weiterlesen

Ja, wie ist das nun also, darf man „Hure“ überhaupt sagen? Ist das nicht eine Beleidigung, eine Abwertung, eine Reduktion der Person auf das, was sie tut? Was soll man stattdessen sagen? Was wäre angebracht? Erotikdienstleisterin, Escort, Gspusi, Sexarbeiterin? Weiterlesen

Es ist Sonntag, die erste Woche unter massiven Restriktionen ist geschafft. Ich muss sagen, es war leichter als ich befürchtet hatte. Von Montag bis Samstag habe ich mit den Kindern im Heimunterricht gearbeitet. Hierbei waren nur am Montag kleine Startschwierigkeiten zu spüren. Die Kinder waren natürlich erst mal hoch erfreut, dass sie nicht in die Schule müssen. Sie waren allerdings weniger erfreut, als ich ihnen mitteilte, dass wir nun zuhause jeden Tag lernen und üben würden. Weiterlesen

Deine Nachricht an mich blieb unbeantwortet? Hier erfährst du, welche Gründe dies haben kann und was du gegebenenfalls tun kannst, um die Wahrscheinlichkeit einer Antwort zu erhöhen:

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Vielleicht sollte ich mich an dieser Stelle mal vorstellen. Einige von Ihnen kennen mich schon persönlich, andere streifen immer wieder mal über diese Seite und fragen sich, wer da dahinter steht, hinter all diesen Worten und Bildern. Wenn man Google Analytics Glauben schenken kann, greifen wöchentlich ca. 400 User auf diese Webseite zu. Es ist immer irgendjemand online und betrachtet mich. Lässt meine Worte auf sich wirken. Oder wichst zu meinen Bildern. Weiterlesen

Es ist an der Zeit, einem Interessententypen mal besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, der mir in letzter Zeit gehäuft über den digitalen Weg läuft. Ich nenne ihn den hippen Hurenversteher. Grundsätzlich gehört er in die Kategorie der Timewaster, wenn auch mit etwas Glück was anderes aus ihm werden kann – wie ich im Folgenden erläutern werde. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er „Verständnis“ für die „Situation“ von Sexworkern aufbringt. Er macht sich Gedanken. Er würde gerne „mehr erfahren“. Natürlich geht er davon aus, dass ich ihn gratis treffe, um sein Bedürfnis nach „differenzierten Eindrücken“ und Expertise aus der Innensicht von Sexarbeit zu stillen. Weiterlesen

Neuer Spamfilter

Hurra! Endlich keine AO-Anfragen mehr! Die Technik machts möglich. Eine wichtige Info für all jene, die mir Mails schreiben: Ich habe nun einen effektiven Spamfilter installiert, der mir Anfragen nach unsafen Praktiken vom Leib hält. Dieser Filter bewirkt, dass Emails aussortiert und automatisch gelöscht werden, wenn darin bestimmte, von mir definierte Begriffe vorkommen, die darauf schließen lassen, dass unsafer Sex nachgefragt wird. Weiterlesen

Liebe Frau Groiss!

Ich danke Ihnen sehr herzlich für das Interesse, welches Sie mir und meinem Beruf entgegenbringen. Ich habe mich über Ihre Einladung in die über die Grenzen Österreichs hinweg bekannte Talkshow „Die Barbara Karlich Show“ sehr gefreut. Es ist für mich eine wohltuende Bestätigung meines Tuns und Wirkens, erfahren zu dürfen, auch außerhalb der Sexworkszene rezipiert zu werden. Trotzdem muss ich meine Teilnahme an der Talkshow leider ablehnen. Die Gründe hierfür möchte ich gerne in diesem offenen Brief darlegen.

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