Nichts triggert schlimme Phantasien mehr, als dieses Wort, welches schon beim Aussprechen den Mund vergewaltigt: GANGBANG! Eine Horde wildgewordener Männer fällt über eine Frau her. Gewalt. Schmerzen. Die Täter halten zusammen gegen das Opfer. Es ist dieser Übermacht schutzlos ausgeliefert. Tja, das sind Phantasien. Für die wir nichts können. Es sind nicht unsere Phantasien und auch nicht unsere Erlebnisse. Wir wissen es besser. Die großartige Nora White und ich haben nämlich einen Gangbang organisiert. Und selten so ein gemütliches Mehrfach-Date erlebt. Auszüge aus den Erlebnisreflexionen der daran Beteiligten findest du hier. Aber Achtung – die folgenden Zitate könnten dein Bild von einem Gangbang nachhaltig ändern.

Teilnehmer A.:

„….und so schreibt der A. seinen Bericht (tut er aber gerne, auch um denen lange Zähne zu machen, die nicht dabei sein konnten oder wollten) …

… und beginnt, seiner Gewohnheit und seinem Metier entsprechend, mit der Location:

Die war einmal der erste von drei absolut gleichwertigen und gleich wichtigen Erfolgsfaktoren. Mr. Lapdance und sein Team hatten die Cherie Bar perfekt für den Event vorbereitet und eine Spielwiese hergerichtet. Weil die Cherie eben eine formidable Bar ist (…) gab es genug Sitzmöglichkeiten rund um den zentralen Sündenpfuhl – die dann im Lauf des Abends auch durchaus zu dezentralen Verrichtungsorten wurden …

Die anderen Zimmer dienten als Garderobe, Rückzugsort, Duschmöglichkeit. Kellnerin G. sorgte für die sichere Verwahrung unserer Wertgegenstände und für ständigen Nachschub an Getränken: Sekt (von den funkelnden Zentralgestirnen des Abends spendiert) und sehr wohlfeiles anderes.

Nicht, dass ich uns Teilnehmer unbedingt mit Motten vergleichen möchte … aber irgendwie umtanzten (bzw umkrochen) wir schon die beiden Hauptdarstellerinnen (…), die beiden tatsächlich betörenden Top-Escorts Nora White und Thorja. Gangbang-Routinière die eine, (selbsternannte) „Gangbang-Jungfrau“ die andere. Einfühlsam führend die eine, neugierig herausfordernd die andere. Beide in hohem Maß genussfähig und Genuss bietend (…).

(…) Aus meiner Sicht waren wir mit etwa einem Dutzend Teilnehmer ideal besetzt (…) Kein Gedränge, keine Torschusspanik, jedem von uns konnte ausreichende erotische Aufmerksamkeit zukommen (…).

Zivilisiertes gemeinsames Vergnügen. Wie an anderer Stelle bereits angemerkt, dienten die für den Wiener Markt etwas hohe Teilnahmegebühr, das Standing der Hauptdarstellerinnen und der Umstand, dass der Event außerhalb der normalen Geschäftszeit der Cherie angesetzt war, als effektiver BOIDL -Filter (Anm. Thorja: BOIDL = Boys I don´t like to f…). (…)

Also: Gut war´s, geil war´s! Danke an alle Beteiligten.

Bleibt’s ma gewogen,
Euer A“

Mr. Lapdance, Betreiber der Cherie Bar:

„Also ich muss sagen ich war SEHR SEHR positiv überrascht. Das Niveau der Gäste war hervorragend. Dennoch habe ich die Flucht ergriffen kurz bevor es losging. Und bin am Schluss zurückgekommen (…).
Wenn man dann näher drüber nachdenkt und auch sieht welch niveauvolle Herren – eigentlich Gentlemen – hier teilnehmen und dann die Scheu versucht wegzulegen dann finde ich es eigentlich sehr bewundernswert wie gemütlich das abgelaufen ist, wie freundschaftlich das alles war und noch mehr den Mut der Herren sich hier im gemeinsamen Sexvergnügen ohne Scheu und Scham der puren Lust hinzugeben.
(…)
Zusammenfassend: ich war sehr sehr positiv vom allgemeinen Niveau überrascht. Die Männer und Mädels haben danach noch ein wenig geplaudert und es machte den Anschein als würde man nach dem Tennis Turnier noch gemütlich ein Bier trinken. Somit ist meine Scheu vom Gangbang ein wenig verflogen und sollte es irgendwann mal ein nächstes mal geben, dann werde ich vielleicht auch nicht mehr flüchten – wenngleich ich auch nicht mitmachen würde.

Aber der Wunsch eines Reverse Gangbangs ist hiermit bekräftigt. Vielleicht lässt es sich ja mal organisieren dass ein oder 2 Männer von 10 Frauen beglückt werden. Reverse bedeutet wahrscheinlich leider auch umgekehrte Bezahlung….Da muss der Bang dann die Gang bezahlen…..Aber das kann man ja noch wegen Diskriminierung anfechten ;-)“

 

Thorja:

„Durch die überschaubare Teilnehmerzahl hat es sich für mich eigentlich eher wie ein „Mehrfach-Date“ angefühlt. Es war absolut kein Druck spürbar. Alle ließen sich langsam in den Strudel der Lüste fallen. Für jeden und jede bestand die Gelegenheit, sich ausführlichst um das Wohlbefinden jede/r anderen (also natürlich nur in Heterokonstellation, mit ein paar Ausnahmen zwischen uns Damen…. ) zu kümmern. Es wurde gestreichelt, liebkost, geküsst, innig geschmust, es wurden Komplimente ins Ohr geflüstert… und es wurde natürlich auch…. aber das könnt ihr euch ja hoffentlich lebhaft vorstellen! Es war spürbar, dass alle Beteiligten sich einfach über die sich ihnen bietende Gelegenheit freuten. Wir feierten uns selbst – ich glaube, das trifft es am besten.

Ich durfte gestern 2 Orgasmen erleben, die an Intensität kaum zu überbieten waren – davon rauschen mir heute noch die Ohren, wenn ich dran denke…

Ich war ja am Anfang etwas verunsichert, weil ich ein wenig Bedenken hatte, wie es wohl werden wird. Kommen zu wenige Gäste? Kommen zu viele Gäste? Wäre beides irgendwie blöd gewesen. Aber es war genau richtig! Und irgendwie, muss ich zugeben, hatte ich doch auch immer noch diese Bedenken, dass es vielleicht ruppig zugehen könnte. Dass ich vielleicht nicht mithalten kann mit der sexuellen Energie der Herren, dass es mir zuviel wird. Aber das ist, glaube ich, das große Vorurteil, was man gegen Gangbangs generell hat. Das ist so dieses gesellschaftlich geprägte Bild: Ein Rudel wilder Männer, das über eine oder zwei Frauen herfällt, implizit ein wenig überrumpelnd oder mit der Aura von Gewalthaftigkeit. Aber – das stimmt ja ÜBERHAUPT NICHT. Gerade bei einem GB wollen alle einfach Spaß haben und eine gute Zeit miteinander verbringen. Und würde sich einer nicht benehmen, na dann hätte die Dame keinen Spaß mehr – und dann wäre der Spaß sehr, sehr schnell für alle vorbei. Da würden sämtliche anderen Beteiligten sehr schnell intervenieren. Die soziale Kontrolle ist da also sehr ausgeprägt – in sehr positivem Sinne. Oder anders gesagt: Ich weiß immer, dass alle Beteiligten auf mich aufpassen.

Bei jedem, der die Cherie Bar betrat und mich begrüßte, stellte sich bei mir fast das Gefühl ein, einen alten Freund zu treffen. Völlig positiv, total unkompliziert. Tenor: „Hey, das freut mich, dich kennenzulernen! Cool, dass es heute klappt! Hab schon viel von dir gelesen!“ Bussi-Bussi!

Einfach: Nett! Freundlich! Zum Wohlfühlen! (…)

Gegen meine Anfangsnervosität half auch, dass ich wusste: Nora führt die Situation. Ich musste nur „mitgehen“, der Rest passierte ganz von selbst. Also von mir aus hätte es dann noch locker eine Stunde länger dauern können!

Ich glaube, ich habe meine Vorurteile und gesellschaftlich geprägten Bilder gegenüber GBs nun wirklich und endgültig abgebaut. Davon lass ich mir ab sofort den Spaß nie wieder verderben“

 

Mr. Lapdance (in Reaktion auf Thorja):

„Der schönste Forumseintrag den ich je gelesen habe. Nicht dass ich die männlichen Einträge runter machen möchte – sondern viel mehr weil das hier das Feedback und Sichtweise der „anderen“ Seite ist. (…)
Aber schon durch deinen Bericht war das ein besonderer Gangbang wo anscheinend auch die seelische Befriedigung bei allen dabei war. Meine Ansicht zum Gangbang hat sich somit noch mehr zum positiven verändert. Schön wenn man sich hier weiter entwickeln kann.“

 

User X. (unter dem Eindruck der Berichte über den GB:)

„Danke, weil das ist doch einfach großartig zu lesen, dass sich ein GB mit Niveau absolut realisieren lässt!“

 

Teilnehmer S.:

„Auch wenn ich wiederkäue, ja, es war diese besondere Stimmung, die Personen, der Ablauf, die diese Stunden zu etwas besonderem gemacht haben. Ich bin mir zwar noch immer nicht ganz sicher, zum GB Fan werde ich vermutlich nur wenn sich diese spezielle Situation wieder ergibt. Aber die Erinnerung daran lässt (dieses) Erlebnis bei jedem Mal reizvoller erscheinen und, bei einem eventuellem nächsten Mal, sollte auch die letzte Scheu verfliegen.

Definitiv (natürlich nur zu Vergleichszwecken, da ich sie bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal real getroffen habe) muss ich mich um Einzeldates mit den Damen bemühen, jede einzigartig und begehrenswert. Bemerkenswert finde ich auch, dass der Schreibstil der Damen irgendwie passt:

Nora – das geschriebene Wort eher kurz gehalten, aber quirlig und fröhlich wie real (ein echter Sonnenschein).
Thorja – beeindruckend, Anzahl und Qualität Ihrer Beiträge einerseits und ihre Erscheinung andererseits (nicht falsch verstehen, meine damit groß und fesch, und ja, wie bereits jemand angemerkt hat, die Bilder werden ihr nicht gerecht)

Zum Geschehen selbst brauche ich tatsächlich nichts mehr anmerken, großartige Damen, großartige Herren (u.a. das wohl bekannteste Raubtier des Erotikforums), großartig auch die Organisation und die Bemühungen von Mister L, einzigartig! :)“

Nora:

„Also ich fand es super. Ich hab mich total gefreut. Thorja war voller Vorfreude und total nervös.
Hinter den Kulissen:
Mr. L hat den gefühlt halben IKEA und dm aufgekauft, weiße Leintücher, weiße Handtücher, Duschgel, Deos, 40 Schlapfen…..usw. Mit dem Zeug hätten wir 10 Gang Bangs machen können. Am Freitag haben wir 2 mal das ganze Lokal umgeräumt, um herauszufinden wie man am besten eine Spielwiese gestaltet. Mr. L. Hat dann gefragt in welcher Stellung man denn einen GB macht – sorgte für viel Erheiterung!
Montag um 13 Uhr wurde schon gewischt, geputzt gesaugt. Um 14 Uhr roch das gesamte Lokal nur noch wie ein Schwimmbad, weil wir es mit dem Desinfizieren etwas übertrieben haben. Kellnerin G. raste halb angezogen mit nassen Haaren ständig mit dem Wischmob rum. Kuverts für die Wertsachen wurden mit Nummern beschriftet wegen der DSGVO. Dazwischen ist Thorja rumgestelzt und nervös im Kreis gelaufen.
Mister L hat zum gefühlten 12. Mal den Teppich abgesaugt damit ja kein Splitter übersehen wird.
Alle Zimmer mit Handtüchern, Pantoffel, Teppichen ausstatten, damit alle Leute duschen können….

Kurz vor dem GB standen zahlreiche Sektgläser für den Empfang bereit. Thorja und ich standen im Leder Mini dort. Sie erhaben, neugierig, sinnlich und voller Vorfreude – Ich bin wie üblich herumgehüpft wie ein Känguruh und war total überdreht.
Die ersten Gäste kamen, ein Glas Sekt, alle trotteten gemütlich duschen… slow mode.
Langsam kamen alle mit Handtuch und Badeschlapfen zu uns noch um eine zu rauchen oder ein Gläschen Sekt zu trinken. Alle waren tiefenentspannt – außer mir – ich bin immer noch rum gehopst, aufgedreht auf 300 %.
Thorja und ich starteten die Lesbenshow – dies sollte sinnlich erotisch vonstatten gehen.
Einige Herren landeten allerdings mit einem Hecht Sprung bei uns und halfen beim Ausziehen.
Da begann es zu wurreln und außer Haxen und Pöpschen hat man nicht mehr viel gesehen.
Ich wollte 2 mal die Thorja lecken, aber immer war irgendwer schneller. Ich hab lautstark rumgemault und mir halt wen anderen gezwickt.
So ging das dahin….gemütlich, geil, fröhlich stressfrei…“

 

User S.:

„Meine Wenigkeit möchte den Damen und den teilnehmenden Herren zum gelungenen GB gratulieren !
Ich würde mich sehr freuen – sollte wieder ein GB stattfinden – daran teilnehmen zu dürfen ( wenn es mir zeitlich möglich ist ). Liebe nette Grüße!“

8 Kommentare
  1. Nitram
    Nitram sagte:

    Gangbang war bis jetzt aus vielerlei Gründen absolut „nicht mein Ding“.
    Die hier gesammelten Eindrücke haben mich aber zumindest mal so weit gebracht, meine diesbezüglichen Meinungen und (Vor-)Urteile zu hinterfragen.

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    • bernd
      bernd sagte:

      Spätestens die authentischen Berichte dieser GB-Party lassen die letzten Hemmungen auch selbst in der Gruppe gemeinsam Thorja und Co zu verwöhnen (oder umgekehrt) verschwinden und veranlassen mich in immer kürzeren Intervallen zu recherchieren, ob es hoffentlich bald Gelegenheit zur Wiederholung gibt…

      Antworten
  2. bernd
    bernd sagte:

    Eine wunderschöne und sehr reizende Schilderung einer offensichtlich faszinierenden Veranstaltung! Man kann sich direkt hineinfühlen in das geile Gewusel und die Extase der beiden Protagonistinnen fühlen. So schön beschrieben, dass es einerseits unbehaglich ist, dass ich diese Veranstaltung versäumt habe, aber es lebt die Hoffnung auf Wiederholung…

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  3. Nile
    Nile sagte:

    Gangbangs sind wirklich eine nette Sache, deren Erfolg allerdings fast so stark von den einzeln beteiligten Personen abhängt wie bei einem Einzeldate.
    Bei Thorja hätte ich mir aber natürlich absolut darüber gemacht, ob der GB gut wird.
    Leider habe ich es terminlich nicht auf die Kette bekommen, obwohl ich Nora unbedingt mal kennenlernen will…
    Oiso, Ladies, bitte bitte bald wiederholen…

    Antworten
  4. Grisu
    Grisu sagte:

    Ich kann mich der Bitte von Nile nur anschließen.
    Bald wiederholen.
    Könnte mir in den Hintern beißen, weil ich letztes mal keine Zeit hatte.
    Danke für den tollen Bericht

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  5. pitsch
    pitsch sagte:

    Im Gegensatz zu Grisu kann ich nur hoffen, bei den nächsten Terminen eine GB mit den Beiden oder auch alleine Zeit zu haben! Es war wie schon geschrieben ein einzigartiges unglaublich erotisches und sinnliches Abenteuer! Die Lust stand bei allen Teilnehmern im Vordergrund und kam auch bei keinem zu kurz außer bei einer der Damen im gleichgeschlechtlichen Bereich hihi

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