Neuer Spamfilter

Hurra! Endlich keine AO-Anfragen mehr! Die Technik machts möglich. Eine wichtige Info für all jene, die mir Mails schreiben: Ich habe nun einen effektiven Spamfilter installiert, der mir Anfragen nach unsafen Praktiken vom Leib hält. Dieser Filter bewirkt, dass Emails aussortiert und automatisch gelöscht werden, wenn darin bestimmte, von mir definierte Begriffe vorkommen, die darauf schließen lassen, dass unsafer Sex nachgefragt wird. Ich habe mich zu dieser Maßnahme entschlossen, weil ich es als höchst mühsam empfinde, immer wieder mit derartigen Nachrichten konfrontiert zu sein. Unsafe Praktiken kommen für meine Kunden und mich nicht in Frage, daher sind alle Nachrichten, in denen danach gefragt wird, Verschwendung meiner Zeit und gedanklichen Energie. Spam, im wahrsten Sinne des Wortes. Daher werden sie ab sofort auch als solcher behandelt.

 

Unvereinbarkeit mit meinem Angebot

Wer mich nach unsafen Praktiken fragt, hat sich entweder nicht oder nicht ausreichend mit der Präsentation meines Angebots beschäftigt – oder hat dieses von Grund auf nicht verstanden. Mich bucht niemand, weil er bestimmte, singuläre Praktiken erleben will, sondern weil er jene ganzheitliche, authentische Begegnung auf Augenhöhe sucht, die mein Angebot so speziell macht. Ein Date mit mir ist keine Aneinanderreihung von Einzelpraktiken, keine Abarbeitung von Wunschlisten, sondern eine umfassende Erfahrung, die viel größer, schöner und für alle Sinne befriedigender ist als die Summe ihrer Einzelteile. Daher kann jemand, der eine solche Begegnung sucht, unmöglich davon ausgehen, dass ich gegen Honorar bereit bin, systematisch meine und seine Gesundheit zu gefährden. Das wäre ja ein vollkommener Widerspruch zum ganzheitlichen Verständnis der Begegnung.

 

Die „eh nicht“-Frage

Ich bitte, neue Interessenten zu beachten, dass der Spamfilter nicht unterscheiden kann, ob nach der unsafen Praktik selbst oder nach ihrer Negation gefragt wird. Das bedeutet konkret: Wird in der Nachricht gefragt, ob ich „ohne Gummi“, „AO“ etc. EH NICHT anbiete, wird sie genauso als Spam aussortiert und gelöscht. Und das ist auch durchaus stimmig und gewollt. Denn erfahrungsgemäß sind solche vorgeblich ehrenhaften Fragen danach, ob ich das EH NICHT anbiete, ohnehin nur das Einfallstor für die unvermeidlich darauffolgende Frage, ob ich denn dann nicht genau für ihn, nur für ihn, ganz exklusiv für diesen einen Interessenten, eine Ausnahme zu machen bereit wäre, denn er sei ja so gesund usw. Ich habe in meiner gesamten bisherigen Sexworkkarriere noch nie das Gegenteil erlebt, nämlich dass die Frage nach „eh nicht“ NICHT zur Frage nach der Ausnahme führte. Es handelt sich also bei der „eh nicht“-Frage eindeutig wieder um Spam, mit dem man keine Zeit verschwenden sollte.

 

Conclusio: Kein Thema

Kurzum, unsafe Praktiken sind für mich einfach kein Thema. Interessiert mich nicht einmal in der Verneinung. Soll eine Nachricht mich erreichen, dann sollten unsafe Praktiken darin ebenfalls kein Thema sein. Dann steht einer Konversation zur Datevereinbarung nichts mehr im Wege.

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