Ich freue mich, euch wieder an unserer Pressearbeit teilhaben zu lassen. Diesmal durfte ich für das Ö1-Morgenjournal ein Interview geben. Es fand telefonisch statt und ich fuhr hierzu mangels eines ruhigen Ortes zuhause mit dem Auto auf den nahen Friedhofsparkplatz. Sonst hätte ganz Österreich unseren Badezimmerbaustellenlärm gehört…

Zum Inhaltlichen möchte ich anmerken, dass ich persönlich niemals von „illegaler Prostitution“ sprechen würde, wenn damit nur Verwaltungsübertretungen gemeint sind, die lediglich aufgrund coronabedingt ausgesetzter Kontrolluntersuchungen zustande kommen. Mit illegaler Prostitution assoziiert die Allgemeinheit Bilder von angeketten Mädchen, Kastenwägen vollgestopft mit Verschleppten, Menschengehandelten usw., was mit dem Gegenstand des Interviews jedoch nichts zu tun hat. Ich betone immer, dass man das unterscheiden muss. Ich sage immer dazu, dass es sehr schädlich für uns ist, wenn man Verbrechen wie Menschenhandel und Zwangsprostitution in die Nähe von selbstbestimmter Sexarbeit stellt. Wir haben das zwar beim Interview besprochen, aber ich denke, „der Einfachkeit“ halber wurde es halt so abgekürzt. Der damit einhergehende Komplexitätsverlust ist wohl auch der Kürze der Sendung geschuldet und sei überhört. 🙂

Ich danke Max Nicholls für das entspannte Gespräch und auch für die nette darauffolgende Konversation!

Und hier nun die Sendung:

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