So, heute hab ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und hab das Rezept nachgekocht, welches der Peter hier gepostet hat. Zur Sicherheit hab ich aber vorher noch was anderes gemacht. Etwas, was die Kinder ganz sicher essen. Damit sie dann die Bäuche voll haben, falls ich an Peters Rezept vielleicht doch scheitere. So hab ich mir das mir am einfachsten anmutende Palatschinkenrezept aus dem Internet gesucht. Ist ganz gut geworden! 2 von 3 Kindern haben jedenfalls alles restlos verputzt. Das dritte Kind hat leider in einem unbeobachteten Moment alle Topfengolatschen aufgegessen, die ich heute gekauft hab und hatte somit keinen Platz mehr im Bauch. Aber ok, shit happens. So konnte ich mich jedenfalls in Ruhe in Peters Ausführungen vertiefen.

 

Als erstes also mal Zwiebel schneiden. Das war ja noch leicht. Gleichzeitig whatsappte aber der Knipsa mit mir. Da vom Zwiebelschneiden jedoch meine Handytippfinger besudelt waren, konnte ich nur Sprachnachrichten schicken. Das ging nämlich super mit dem sauberen kleinen Finger. Mit dem konnte ich noch immer die Aufnahmetaste drücken und loslassen. So geht Multitasking!

 

Naturgemäß hatte ich sofort katzigen Besuch in der Küche. Dieser Mitbewohner hier ist immer zur Stelle, wenn man sich in Richtung Küche bewegt. Könnte ja was abfallen. Ist natürlich auch was abgefallen. Wie könnte man da widerstehen?

Nachdem ich die Zwiebel also geschnitten und ein wenig angebraten hatte, gab ich das Fleisch dazu. Pute. Nachdem Peter in seinem Rezept hierzu keine genaueren Angaben gemacht hatte, dachte ich mir, ich lasse das Fleisch einfach mal „weiß“ werden. Man verzeihe mir die Unkenntnis für den Fachausdruck, den es dafür sicher gibt. Dann sah das ganze schon so aus:

An dieser Stelle kam ich mir schon richtig professionell vor! So kochlöffelschwingend, kompetent den Garzustand des Fleisches beobachtend. Mein Kompetenzgefühl schwand jedoch ein wenig, als ich, Peters Ausführungen weiter folgend, den Reis und die doppelte Menge Wasser hinzufügte. Es erhob sich die Frage in mir, wie denn nun die Fertigwerdzeit des Reises mit jener des Fleisches kompatibel sein kann. Ich hätte ja auch ein anderes Fleich mit längerer Garzeit nehmen können. Ich befürchtete nun, dass entweder der Reis zum Gatsch mutieren oder das Fleisch nicht fertig sein würde. Hierzu enthielt Peters Rezept keine genaueren Angaben! Also entschied ich eigenmächtig, den Kochtopf einfach mal 10 Minuten zu schließen. Das erschien mir als guter Kompromiss. Ein WhatsApp-Hilferuf an Peter bestätigte mich in diesem Vorhaben! Ferncoaching quasi.

Als ich nach Ablauf dieser Zeit den Deckel wieder öffnete, war schon der Duft der Gewürze zu vernehmen. Wirklich super! Dieses Rezept wird aufgrund seiner Einfachheit auf jeden Fall mein derzeit noch äußerst minimalistisches Kochrepertoire gleich mal um ca. 30% erweitern. 😀 Ich würde es das nächste Mal nur vielleicht noch etwas kürzer drin lassen, da der Reis ein wenig knackiger hätte sein können. Es hat aber auch mir gut geschmeckt, und mein Mann hat sich was davon in die Arbeit mitgenommen! 🙂

Danke dir lieber Peter für dieses Rezept und das Live-Ferncoaching!

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.