Was ich auch noch gerne teilen möchte, ist das Engagement von Christine Nagl von der Beratungsstelle PiA Salzburg (Beratungstelefon: 0664 25 44445). Diese Interviews sind schon etwas älter, der ZiB-Beitrag etwa ist vom 25.06., also noch aus der Zeit vor der Wiederöffnung der Bordelle, als das Ausmaß der Schikane mit dem Rückstau an Deckeluntersuchungen noch nicht bekannt und daher kein Thema war, dafür aber noch mögliche Hygienevorschriften für SexarbeiterInnen zur Diskussion standen. Dieses ZiB-Interview ist ganz große Klasse! Danke liebe Christine für diese sympathische und kompetente Performance!

Und hier kann man Christines Nerven im Umgang mit Journalisten bewundern, die nicht von staatlichen Allmachts- und Kontrollphantasien heruntersteigen… 😀 Der Blick ist unschlagbar, als der Typ dann echt im Stande ist, NOCH MAL zu fragen, wie denn all die Vorschriften kontrolliert werden sollen, haha! –>

Danke an Hannes Ressmann, der diesen TV-Beitrag einfach mit dem Handy gefilmt und öffentlich auf Facebook geteilt hat!

Obwohl diese Interviews doch eigentlich erst einige Tage zurückliegen, sind darin schon einige Themen obsolet geworden, wie eben etwa der Kelch der Hygienevorschriften, oder die Frage, ob denn Bordelle überhaupt aufsperren dürfen, weil wir Sexarbeitende mitunter für „Superspreader“ gehalten wurden. Gedanklich liegt das für mich schon total weit zurück. Das ist für mich ein Zeichen dafür, dass wir sehr erfolgreich sind auf unserem Weg! Und jetzt noch weg mit dem Zwang bei Untersuchungen, dann haben wir Österreich einen großen Schritt weitergebracht bei der Entstigmatisierung der Sexarbeit!

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