Ihr Lieben, ihr habt hier die Möglichkeit, meinen Vortrag vom 21.10. in Innsbruck zum Thema „Sexarbeit in der Pandemie“ nachzuhören. Ich hab meinen Input für euch nochmal rekonstruiert und aufgesprochen. Kommentare sind willkommen. 🙂

3 Kommentare
  1. Perer
    Perer sagte:

    Danke dir für diesen wirklich hochinteressanten Einblick in zum Einen den krisengeschüttelten zeitlichen Bereich dieser wirklich unlustigen Geschichte aber auch generell und damit zweitens die hervorragend dargestellte Problematik in diesem meiner Meinung nach genauso respektierungswürdigen Arbeitsbereich wie alle anderen in unserer Gesellschaft!
    Es ist echt unglaublich das der Gesetzgeber etwas „unwissentlich“ unterstützt was auf der anderen Seite bekämpft wird!
    Wünsche dir viel Erfolg auf dem steinigen Weg den du da beschreitest!

  2. Herbert
    Herbert sagte:

    Das war ein sehr interessantes Referat! Als Mann oder auch als Kunde weiß man ja oft über die Hintergründe nicht Bescheid! Dass es in 9 Bundesländern verschiedene Gesetze gibt halte ich für einen Wahnsinn (haben ja auch 9 Bauordnungen – aber inzwischen eine OIB-Richtlinie darübergestülpt)). Bin für gleiches Recht in ganz Österreich. Da gehört dringend sehr viel geändert. Wünsche Dir viel Erfolg dabei!

  3. Thorja von Thardor
    Thorja von Thardor sagte:

    Danke dir, lieber Herbert! Ja, es gehörte tatsächlich viel geändert. Es liegt vieles im Argen in der Gesetzgebung zu Sexarbeit. Eine Vereinheitlichung ist jedoch nur dann gut, wenn sie mit mehr Möglichkeiten zur Selbstbestimmung für Sexarbeitende einhergeht. Leider laufen solche Bestrebungen dann meist auf weitere Einschränkungen hinaus, wie etwa beim bundesweiten Verbot der „Wohnungsprostitution“ zu sehen ist. Auch diese wäre, wie Escort, eine eigenständige Form der Sexarbeit, unabhängig von Betreibern. In anderen europäischen Staaten ist es das normalste der Welt, dass SW „Arbeitswohnungen“ anmieten. Bei uns dagegen ist das beinahe ein Synonym für Illegalität. Und wenn nun so manche selbsternannte „Berufsvertretung für Sexarbeit“ davon spricht, sie wolle das Recht vereinheitlichen, dann klingt das für mich gefährlich nach der Absicht, selbständige Escortdienstleistungen zu illegalisieren, vor allem wenn man hinter den Kulissen erkennt, dass die „Berufsvertretung“ aus Betreiberinnen besteht. Die haben eben ein Interesse daran, Selbständigkeit zu illegalisieren, weil mit selbständigen SW ist kein Geld zu verdienen.

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