Direkt am Puls

Tagebuch der Unzucht

18.08.2020 Foto Update

Ich darf hier auf meinem Grund und Boden posten, wovon ich auf Social Media nur eine Krixikraxi-Version veröffentlicht hab.

Man könnte dieses Werk auch „Eigenzuneigung von hinten“ nennen:

Zuvor hatte ich aber wieder mal Wäschedienst – ist einfach manchmal notwendig:

Herrlich, wenn sich der Schmerz mit der Lust vermischt. Man kann ab einem gewissen Erregungslevel nicht mehr unterscheiden: Ist es geil – oder tut es weh? Und dann entscheidet man sich dafür, dass es geil ist… Der Schmerz steigert die Lust, die Lust möchte den Schmerz steigern (fester!!), dieser steigert wieder die Lust… Der Orgasmus ist ein einziger Rausch aus unfassbaren Empfindungen. Wunderbar, zu welchen Erfahrungen mein Körper fähig ist. Ich freu mich, dass ich ihn habe und ich damit mir und anderen soviel Lust bereiten kann. 😀

Und dann ein bisschen chillen. Da soll noch mal einer sagen, dass ganz normale Unterwäsche nicht auch sexy sein kann! Ich hab kürzlich ein paar Dessous-Bodies bestellt, mit denen ich höchst unzufrieden bin. Gefallen mir an mir überhaupt nicht. Dieses rote Leiwerl hier ist 3 Jahre alt, ganz normal geschnitten, aber viel kleidsamer und erotischer als manche von den superteuren Dessous.

Was auf eine ganz andere Art und Weise seelisch und körperlich gut tut, ist das Schnurren von Katzen. Ich bin überzeugt, dass es bestimmt irgendwelche messbar heilenden Wirkungen hat, wenn man so beschnurrt wird:

Das war wirklich in der Früh (also so rund um 12 Uhr), ich noch ungeschminkt, als einer meiner Kater zu mir kam und sich schnurrend auf meiner Schulter niederließ. Ich wollte eigentlich gerade aufstehen, aber so beschnurrt konnte ich nicht umhin, gemeinsam mit ihm noch einmal in selig schlummerndes Nirvana zu sinken… Ich spürte seinen Atem auf meinem Gesicht, fühlte das Vibrieren seines Schnurrens… eine wahre Seelenmassage, um den Phorusknipsa zu zitieren.

Ja, sie machen es einem manchmal wirklich schwer, aufzustehen… Vor allem im Sommer, wenn sie die Hitze des Tages einfach verschlafen. Oder aber auch 2-3 Tage gar nicht nach Hause kommen. 😀 Ich fühle mich ihnen sehr verbunden.

Aber während die Katzen brav aufs Kisterl gehen oder eins ihrer Outdoor-Klos aufsuchen, ziehe ich mich zur Kontemplation in meinen Thronsaal zurück:

Aja, und für die, die mich noch nicht soooo genau kennen: So sehe ich von unten – also: von GANZ unten – aus:

Im nächsten Eintrag kommen dann ein paar Ausflugsimpressionen – Alte Donau, Kunsthistorisches Museum, Belvedere. Hilfe! Was für ein Urlaubsstress! 🙂 Ich brauch dann bald wieder mal ein paar entspannende Dates!

14.08.2020 Sommerfaulheit

Die sommerliche Hitze macht mich mitunter so zach und faul, dass ich sogar beim Masturbieren zu faul bin, den Vibrator zu halten.

Ein engeres Höschen ist da ein super Hilfsinstrument, um den Kopf des Magic Wand einzuklemmen – funktioniert perfekt! 😉

Ist das bei euch auch so, dass sich die Selbstbefriedigungsmodalitäten mit den Jahren ändern? Wenn ich mich erinnere, wie ich das früher gemacht hab… tsssss. das wäre mir jetzt viel zu anstrengend. Ich bevorzuge es jetzt so, dass es möglichst von selbst „kommt“, ich dabei nichts zu tun hab und in Phantasien schwelgen kann, die sich immer weiter steigern.

Eingreifen im wahrsten Sinne des Wortes tu ich dann nur, um aufzuhalten bzw. zu verzögern. Völlig passiv daliegen und dann die Woge des Orgasmus anrauschen lassen… das ist jetzt genau nach meinem Geschmack – zumindest beim Selfsex. Aber auch beim Socialsex (ich nenn das jetzt einfach mal so, wenn jemand dabei ist) kann das sehr geil sein:

Sieh dir das Foto an, stell dir vor, dass du meine Beine mit den Knien auseinander hältst, sodass ich sie nicht schließen kann. Meine Klitoris wird dabei sofort zu pulsieren beginnen, da sie sich dir und deiner Willkür freudig ausgeliefert fühlt. Und jetzt kitzle mich ein bisschen an der pulsierenden Stelle… schieb das Höschen mit einem Finger zur Seite. Und dann öffne deinen Gürtel… und nimm dir, was sich da für dich öffnet… 🙂

13.08.2020 Social Media Update

Einen wunderschönen Donnerstagabend bzw. Freitagmorgen. Am Übergang zwischen diesen beiden Tagen dachte ich mir, ich hau hier einfach mal eine Auswahl all dessen rein, was ich in letzter Zeit so auf Social Media gepostet hab – damit man auch nichts versäumt, wenn man dort nicht folgt.

Als allererstes möchte ich da gleich mal dieses Geschenk würdigen. Vielen lieben Dank für diese atemberaubenden Schuhe! Gehen ist da zwar nicht mehr drin, aber wer trägt solche Schuhe schon zum Gehen…?

Danke dir ganz herzlich! You know who you are!

Da der Sommer 2020 ja generell ein wenig speziell ist, bin ich viel zuhause und verbringe quasi den Urlaub in Wien. Hier waren wir mal wieder in Schönbrunn und ich habe mich geoutet, dass ich einen Vogel hab:

Und ja, es sind in Schönbrunn derzeit Masken „empfohlen“, jedenfalls in den Gebäuden. Einige Gebäude sind leider auch ganz geschlossen. Im Elefanten- und Giraffenhaus kann man nur unten durch gehen, aber nicht ins Obergeschoss.

Der Donaupark und -turm ist für die Kinder natürlich auch immer wieder mal einen kleinen Ausflug wert. Meistens bezahle ich dann über 100 Euro beim Chinesen hinter dem Spielplatz, und die Kinder essen nur den Reis…. 😀

Hier hab ich jedenfalls dann das Zepter übernommen und jedes Wiener Phallussymbol fest im Griff:

Mega heiß war es an diesen Tagen… puh. Mein Rucksack enthält eigentlich nur Wasserflaschen. Doch trotz der Hitze darf auch das Training im Urlaub natürlich nicht zu kurz kommen. Hier bin ich nach Krafttraining und Dusche so erschöpft und hirnleer (geiler Zustand!), dass ich mir nicht mal mehr vorstellen kann, die Kraft für das Anziehen der Unterhose aufzubringen:

Am liebsten wäre ich da einfach gleich umgefallen und eingeschlafen. Rund ums Einschlafen und Aufstehen hab ich im übrigen meistens felidaesche Gesellschaft. Mit Schnurren aufgeweckt zu werden oder mit Schnurren einzudösen ist doch (fast) das Schönste, was man sich vorstellen kann…:

…guten Morgen…

…guten Abend…

An diesem Morgen hier war ich jedoch sehr einsam. Da hätte ich viel dafür gegeben, männliche Gesellschaft zu haben. Ihr wisst ja wie das ist, wenn man sich nach Berührung sehnt, man sich diese aber nur selbst geben kann. Da muss man sich unbedingt zu helfen wissen! 😛

Ein einziges Mal bin ich letzte Woche zu einem Date gefahren. Mit einem Herrn, den ich bereits kannte. Ich freute mich schon im Voraus so auf dieses Date, dass ich die Tage bis dahin rückwärts zählte. Für mich zwar ungewöhnlich, sich bereits am Vormittag zu treffen, doch für dieses Date stand sogar ICH mit Freude schon in der Früh auf. Die Morgenstimmung, als ich losfuhr, voll seliger Erwartung auf dieses Date, konnte ich ein bisschen mit diesem Kameraschwenk einfangen (bitte mit Ton anschauen!):

Danke dir für die wunderbare und entschleunigte Zeit, für die Erotik, für die Gespräche! Und danke für den Wahnsinns-Kaffee! Er ist schon die ganze Zeit in Verwendung. You know who you are as well. 🙂

Und da wir gerade bei Videos sind…: Es ist vielleicht ein bisschen peinlich, aber ich hab mich auf TikTok angemeldet. Der Altersdurchschnitt ist dort mit meiner Anmeldung wahrscheinlich auf einen Schlag signifikant gestiegen. 😀 Man kann Videos auf TikTok aber wirklich sehr einfach bearbeiten und „gut aussehen“ lassen. Vor allem aber lernt man bei den anderen Usern alle möglichen Tricks für interessante Videos. Ich denke, dass ich davon viel für meinen Members Only Bereich lernen kann. Die technischen Voraussetzungen dafür sind übrigens bereits erfüllt, ich komme aber im Urlaub einfach nicht dazu, mich sinnvoll einzuarbeiten.

Und hier ist mein erstes und bisher einziges TikTok-Video. Urlaub auf Dahamas, in Balkonien, Hintermhausien schaut bei mir ungefähr so aus:


Ok. Das waren mal die angenehmen Seiten der letzten Zeit. Wenn sich jemand ärgern oder mir beim Streiten zulesen will, dem empfehle ich, sich die Kommentare zum Moment.at-Artikel über die Zwangsuntersuchung in Coronazeiten zu geben. In Kurzform: Dort meldete sich eine Dame zu Wort, die für eine gewerkschaftliche Vertretung von EPUs, zu denen ja Sexworker gehören, arbeitet.

Was wieder mal so unglaublich wie Fake News klingt, muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen: Diese „Gewerkschaft“ wirbt Sexarbeitende um Mitgliedschaft an, will also Geld von uns kassieren, strebt aber in Wahrheit die Zerstörung unserer Arbeitsbedingungen durch Kriminalisierung an. Die Dame von dieser Gewerkschaft, die sich da in den Kommentaren zu Wort meldet, outet sich nämlich – erst noch verhalten, dann jedoch immer ungenierter – als Abolitionistin. Das ist jener verirrte Zweig des Feminismus, der stets ganz genau weiß, was für andere gut/schlecht ist, und uns immer vor uns selbst retten will.

Das Credo von denen lautet, dass man als Sexarbeiterin entweder ein Opfer ist (oder psychisch so kaputt, traumatisiert, oder einfach so geisteskrank, dass man den eigenen Opferstatus gar nicht mehr erkennt – darum braucht man also unbedingt deren Hilfe in Form von Rettung gegen den eigenen Willen) oder aber, wenn das Überstülpen des Opferstatus nicht funktioniert, ist man Täterin. Sexarbeiterin = Opfer oder Täterin, was anderes gibt´s im Universum der Abolitionistinnen nicht. Weibliche Lebensrealität, weibliche Eigenermächtigung schlicht zu negieren… das ist sehr unfeministisch. Das ist sogar zutiefst frauenverachtend.

Da kommen dann Wortspenden wie: „Eine echte Sexarbeiterin schreibt nicht öffentlich. Wer öffentlich schreibt, ist Teil der Zuhälterlobby“, oder: „Wer für Sexarbeiterinnen spricht, spricht für Zuhälter“ usw. Die Lösung aller Probleme, die es in der Sexarbeit gibt, bestehe demnach in Kriminalisierung der Kunden in Form des „schwedischen Modells“. Das ist an sich eh schon ein alter Hut, und ich würde mich darüber auch gar nicht aufregen, aber:

Der besondere Witz an diesem konkreten Fall ist ja der, dass es eine GEWERKSCHAFTS-Vertreterin ist, die das fordert. Jemand also, der von uns Kohle haben will, vorgeblich unsere Interessen vertreten sollte, uns aber dann die Existenzgrundlage durch Kriminalisierung unserer Kunden entziehen will. Oida, Oida…unfassbar, grotesk, unglaublich. An Frechheit eigentlich nicht mehr zu überbieten. Ein schlechter Witz, aber leider wahr. Also hier wäre das alles in den Kommentaren nachles- und verifizierbar, falls man sich das antun will.

Ein Klick auf das Profil der Dame offenbart die Bezeichnung der Gewerkschaft, und die Webseite der Gewerkschaft offenbart die Dame als Teammitglied – um hier keine Namen nennen zu müssen. Ich wurde indes vom Moment.at-Magazin als „Top-Fan“ markiert, was ich als inhaltliche Solidarisierung verstehe. Danke dafür! 🙂

So, und das war jetzt hoffentlich das erste und letzte Mal, dass ich meine Webseite mit abolitionistischem Scheiß angepatzt habe.

04.08.2020 Pressearbeit – Info

Oh, gestern davon geschrieben, und da ist er auch schon! Danke an Lisa Wölfl vom Moment Magazin für diese wirklich umfangreiche Rechereche und fürs den-Behörden-am-Wecker-Gehen! Echt Top!

MOMENT.AT: Pflichtuntersuchung für SexarbeiterInnen: Ohne Termin keine Arbeit.

03.08.2020 Seid ihr auch mitten im Sommerloch?

Hallo ihr Lieben, puh, ich hab mein Tagebuch ja schon wieder ganz schön vernachlässigt. Ich gelobe wieder Besserung! In letzter Zeit hat sich bei mir wieder eher mehr Social Media Aktivität etabliert. Darob hab ich die Pflege der Webseite etwas zurückgefahren – sorry für die Webseitenfans! Auf Insta hab ich übrigens auch wieder einen Account, siehe hier. Meine Social Media Profile sind übrigens alle 100% öffentlich. Um näher zu sein, musst du also nicht mit mir „befreundet“ sein, sondern kannst  auch unauffällig folgen oder immer wieder mal vorbeischauen. Ich poste ausschließlich öffentlich.

Ok, was war so los die letzte Zeit…:

Die letzten Wochen waren bei mir geprägt von vielen Gesprächen zur Zwangsuntersuchung für Sexarbeitende in Österreich. Unter anderem hatte ich diesbezüglich die Gelegenheit, mit einer Sozialarbeits-Studierenden der FH St. Pölten darüber zu sprechen. Dies war für mich ganz besonders spannend, da ich an dieser FH ja selbst den Master in Sozialer Arbeit gemacht und dann dort geforscht/gelehrt hab. Der Umgang meines damaligen Vorgesetzten mit meiner Sexarbeit war jetzt nicht ganz soooo entspannt, wie man sich das von der Leitung eines Instituts für Soziale Inklusions(!)forschung wünschen würde – aber genau deshalb freut es mich umso mehr, wenn ich indirekt mitbekomme, dass das Institut sich für dieses Thema ein wenig öffnet. Vielleicht wirkt meine damalige Anwesenheit und die Unerhörtheit meiner beruflichen Umorientierung im Jahre 2018 ja doch ein wenig nach… 😛 (Mal ehrlich, wie kann man nur das stets befristete kettendienstvertragliche akademische Prekariat zugunsten einer so unmoralischen und noch dazu existenzsichernden Selbständigkeit aufgeben, ist doch unerhört!)

Weiters hatte ich Gelegenheit, die Zustände rund um die Zwangsuntersuchung (monatelange Wartezeiten auf die Untersuchung, Etablierung eines Schwarzmarktes für Untersuchungstermine, damit einhergehend Ausschluss aus legaler Sexarbeit aufgrund staatlichen Versagens) vermehrt an die Medien heranzutragen. Hintergrundinfo gibt es vor allem in der Diskussion hier auf Facebook:

Hey, Du willst legal in AT arbeiten? Kein Problem: Wende dich an den Betreiber deines Vertrauens, der dir um nur 400 Euro Provision einen Termin zur Zwangsuntersuchung verkauft!

Gepostet von Thorja von Thardor am Montag, 20. Juli 2020

Es wird in nächster Zeit noch der eine oder andere Artikel darüber erscheinen. Herrlich finde ich es auch, wenn die JournalistInnen hartnäckig mit Behörden Kontakt aufnehmen, sodass diese sich zu demaskierenden Äußerungen und Unmutsbekundungen hinreißen lassen!

Ein ganz besonders nettes Gespräch durfte ich des weiteren führen mit 2 Musicalautoren! Die beiden arbeiten derzeit an einem Musical, in dem Aspekte von Sexarbeit thematisiert werden, und haben sich hierzu Expertise aus der Praxis geholt. Das finde ich wirklich toll, zumal gerade die Sexarbeit als Feld der „moral politics“ von Laienwissen geprägt ist, dh jede/r glaubt, alles darüber zu wissen, und gerade in Kulturproduktionen Sexarbeitende meist sehr klischeehaft (oder gleich nur als Leichen) vorkommen. Wunderbar also, wenn Kunst- und Kulturschaffende so reflektiert sind, dass ihnen ihr eigenes Nichtwissen bewusst wird und sie keine Klischees bedienen wollen. Danke noch mal für das kurzweilige Gespräch an dieser Stelle, war echt cool! 🙂

Tja, und schließlich durfte ich auch endlich wieder meine eigene Zwangsuntersuchung absolvieren. Wie es mir dabei erging und wie das ganze Prozedere jetzt coronabedingt abläuft, dazu schreibe ich gerade an einem Blogartikel, den ich in den nächsten Tagen hier veröffentliche. Ich versuche dabei, soviel sozialwissenschaftliche Literatur wie möglich zu verarbeiten, und meine eigenen Erfahrungen darin einzubetten.

Die meisten kennen mich ja eh schon – ich darf mich vorstellen. Happy Google to you! 😉 Impressum ebenfalls aktualisiert, guckst du.

Und natürlich war und ist jetzt im Sommer auch ein bisschen Chillen und Müßiggang und Sonne und Nixtun angesagt. Die Bereiche für Members Only und für Merchandise lassen trotzdem nicht mehr lange auf sich warten… darauf freue ich mich schon sehr. Ich muss mich in deren Administrierung jedoch auch erst einarbeiten. Man glaubt echt kaum, was da alles an Arbeit dahintersteckt – unfassbar!

Diese Arbeit könnte man im übrigen durch eine intensive Beschäftigung mit meiner Amazonliste würdigen… 😀

Thorjas Wunschliste für Gentlemen

Und dann, wenn der Members Only Bereich fertig ist, könnte dort beispielsweise zu sehen sein, was man mit Klammern noch so alles anstellen kann…: Echt geil, bist du deppert… Falls sich da draußen mal wieder jemand findet, der mich mit Bondage und Klammern verwöhnen möchte (und das auch kann!) – bitte her damit. Ich möchte wieder mal ein wenig meine devote Seite ausleben.

Ansonsten hab ich für Dates im August noch vereinzelt Zeit, bin aber zur Zeit eher entschleunigt unterwegs und treffe fast niemanden (Stammkunden wie immer ausgenommen). Ein gepflegtes, gemütliches Sommerloch, quasi. Wahrscheinlich werde ich ab September wieder normal buchbar sein.

Ich hoffe indes, dass ihr eine ganz wunderbare Zeit in diesem seltsamen Sommer und trotz der in mancherlei Hinsicht widrigen Umstände erlebt. Vielleicht sieht man sich ja bald wieder mal! 🙂

10.07.2020 Gedenktag für Petit Jasmine

Gedenktag für Petit Jasmine

Petit Jasmine, im bürgerlichen Namen Eva Marree Kullander Smith, war eine schwedische Sexarbeiterin. Heute vor 7 Jahren wurde sie ermordet. Petit Jasmine kämpfte für die Rechte von SexarbeiterInnen, vor allem von Müttern in der Sexarbeit. In Schweden herrscht das sogenannte „schwedische Modell“, das Sexkaufverbot, welches Freier kriminalisiert und SexarbeiterInnen vorgeblich straffrei stellt. Das hat zur Folge, dass jede selbstbestimmte Sexarbeiterin unter diesem Regime als Bedrohung der Gesellschaft angesehen wird. Wer nicht „gesteht“, unter Zwang zu arbeiten, psychisch krank zu sein, wer sich nicht staatlich umerziehen lässt, wer nicht um Vergebung für die Verfehlung der Sexarbeit fleht, der wird entrechtet und zerstört. Denn Sexarbeit darf es nicht geben, und schon gar nicht selbstbestimmte Sexarbeit, denn die Selbstbestimmung wäre ja eine Negierung der Ansicht, dass Sexarbeit böse und verachtenswert ist. Daher ist jede, die sagt, sie arbeite selbstbestimmt, eine Bedrohung, die beseitigt werden muss.

Petit Jasmine war 2 Wochen lang Escort, hatte in dieser Zeit 5 Kunden. Das genügte, ihr die Kinder abzunehmen und sie ihrem gewalttätigen Exmann zuzusprechen. Petit Jasmine jedoch wollte das nicht hinnehmen. Sie bemühte den Rechtsstaat, gab die Hoffnung nicht auf. Sie politisierte sich und kämpfte für ihre eigenen Rechte, prangerte die systematische Entrechtung von Sexarbeitenden in Schweden an. Heute vor 7 Jahren fand sie dafür auf brutalste Art und Weise den Tod – als direkte Folge des „schwedischen Modells“.

Petit Jasmine darf nicht in Vergessenheit geraten. Schauen wir uns heute im Gedenken an sie diese Doku an. Petit Jasmines Schicksal ist eine Warnung an uns alle, was das „schwedische Modell“, das Sexkaufverbot, welches auch hierzulande von manchen „Feministinnen“ und Kirchenaposteln gefordert wird, anrichtet.


Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlich bedanken: Bei allen treuen Followern auf den verschiedensten Social Media und allen regelmäßigen LeserInnen meiner Webseite! Mit eurer Hilfe hat diese Seite am Freitag zum ersten Mal in ihrer Geschichte die 1000er-Marke geknackt. Über 1000 Seitenaufrufe an einem einzigen Tag. Und das völlig ohne kommerzielle Werbung auf Inseratenplattformen für mein „Kerngeschäft“ der Sexarbeit. Dies ist nur dadurch möglich, dass ihr interagiert, euch interessiert, immer wieder Links zu meinem virtuellen Wohnzimmer postet, meine Blogbeiträge teilt, und natürlich auch selbst immer wieder hier vorbeischaut.

Ich bin mir der damit einhergehenden Verantwortung sehr bewusst und empfinde das als große Wertschätzung und Bestätigung meiner Arbeit, meines Zugangs dazu, meines Weges generell. Allein mein Blogartikel über das staatliche Versagen im Zusammenhang mit der Zwangsuntersuchung wurde gestern fast 600 mal aufgerufen. Diese große Reichweite habe ich allein euch zu verdanken. Ihr seid eine ganz großartige Community! 🙂 Und so freue ich mich auch sehr darüber, die Gelegenheit zu haben, Petit Jasmines Gedenken mit Hilfe meiner Reichweite ein Stück weit in Ehren halten zu dürfen.

09.07.2020 Rechenproben

Auf wen treffen folgende Eigenschaften zu: Sie ist groß, ziemlich prall, meistens sehr erfrischend, manchmal aber auch hantig, und hat ein bisschen Orangenhaut (wie fast jede ihrer Spezies)? – Sehr richtig: Die Grapefruit! Du wirst ja jetzt hoffentlich an nichts anderes gedacht haben… :/ 😀

Ich werde aber auch manchmal etwas hantig. Wenn ich folgendes Rechenbeispiel durchrechne, zum Beispiel. Das Gesundheitsamt in Wien hat derzeit einen Rückstau von 3000 Terminen zu bewältigen. Das dauert 10 Wochen, bis sie damit fertig sind. Das vorgeschriebene Untersuchungsintervall beträgt aber 6 Wochen. Bevor man mit den 3000 also fertig wird, kommen schon wieder die dran, die zur Folgeuntersuchung müssen. Genauere Hintergründe zu diesen unfassbaren Missständen hierzu gibt es im neuen Blog. Bitte unbedingt zur Kenntnis nehmen! 🙂

Am Samstag bitte auch wieder die Wiener Zeitung zur aktuellen Situation lesen! Und am Sonntag oder Montag wieder Ö1 hören! Ich werde hier aber alles teilen – kein Stress. Wir haben einen sehr interessanten Tag mit der engagierten Journalistin Bernadette Krassay von der Wiener Zeitung verbracht. Ich durfte auch ganz viel Neues aus der Geschichte der Wiener Sexarbeit lernen und an einer nächtlichen Exkursion an wichtige Orte dieser Geschichte samt Straßenstrich teilnehmen. Sehr beeindruckend und auch erschütternd, wie die Frauen des Straßenstrichs immer weiter ins Nirvana abgedrängt wurden, an schäbige Nicht-Orte zur Nicht-Zeit verdammt.

Was gibts sonst so neues? Ach ja – mein Instagram Account ist Geschichte. Aber nicht, wie man meinen würde, wegen zu freizügiger Fotos. Nein, sondern: Ich erscheine als „Fake-Account“, da ich zu viele Profile auf einmal neu abonniert habe. Ich wollte einfach aus Höflichkeit meinen Followern zurückfolgen. Und das war für Insta zu viel. Aufgrunddessen geht man davon aus, dass ich irgendwie nicht echt bin, oder so. Ja, egal… das ist halt immer das Problem mit sämtlichen fremdbestimmten Onlineplattformen. Das war schon in einem sehr bekannten großen Freierforum so, wo ich mir mein eigenes Unterforum gegen teures Geld kaufen musste, um offen sprechen zu dürfen. Zuvor wurde dort jedes Wort von mir als unzulässige „Werbung“ verunglimpft und verwarnt. Also kaufte ich eben ein Werbeforum, um dort alles sagen zu können. 😀 Freies Sprechen wird gerade für Sexworker sehr erschwert bzw. scheint nur möglich zu sein, wenn man finanzstark ist.

Und was die verschiedenen Social Media Plattformen betrifft, so sind diese für mich ja auch nur begrenzt geeignet, da man als Sexworker aufgrund der prüden Nutzungsbedingungen da sowieso immer am Rande der Profilsperre agiert. Es wundert mich ja, dass Facebook mich noch nicht rausgeworfen hat! Ist wahrscheinlich auch nur eine Frage der Zeit. Ich habe mir kürzlich auch ein Profil auf OnlyFans erstellt. Sogar dort – wo man ja pornografischen Content posten und verkaufen darf, wurde mein Profil abgelehnt, da in meiner Webseitenadresse das Wort „Escort“ vorkommt. Um Himmels Willen! Da macht selbst OnlyFans nicht mit! 😀 😀 Nachdem ich die Webseite herausgenommen hatte, wurde ich freigeschaltet. Ich finde die Usability von OnlyFans aber auch eher durchwachsen, muss ich sagen.

Aus all diesen Gründen ist man immer gut beraten, seine eigene Webseite gut zu pflegen, sich sein eigenes virtuelles Wohnzimmer einzurichten. Was uns hier ja ganz gut gelingt, würde ich sagen. Und jetzt darf ich einen Blick in die Zukunft verraten:

Wir arbeiten gerade an einem Bereich für Members Only. Es wird in Kürze also die Möglichkeit geben, sich hier zu registrieren und einen Bereich zu betreten, in dem dann… sagen wir es so: erlesenere, explizitere Inhalte zur Verfügung stehen… Man wird diesen Bereich gegen eine monatliche Gebühr abonnieren können. Ich freue mich schon sehr darauf! Ich habe auch auf die Nachfrage nach Merchandise reagiert und arbeite gerade an einem praktikablen Vertriebssystem. In wenigen Tagen werde ich das schon präsentieren. Poster, Kalender, Acrylglasfotos – handsigniert von mir! Strümpfe, Nylons, Catsuits, die ich bei echten Escortdates getragen habe – ebenfalls „signiert“ von mir. 😛

Es tut sich viel! Und das ständig! #staytuned

01.07.2020 Im dunklen Tale meines Schoßes…

…wirst du dein Licht finden.

Versinke mit deinem Gesicht darin, verschmelze mit dem Samt der Berührung, gib dich hin – der Verführung, die aus dem Ursprung allen Lebens strömt, werde eins mit der tröstenden Ewigkeit der weiblichen Finsternis.

Vielleicht findest du ja dann jenen kleinen Leuchtknopf, der sich darin versteckt und dessen sanfte Berührung Glitzerregen und Feuerwerke auszulösen vermag. 😛


Und allen KollegInnen und KundInnen der Sexarbeit in Österreich wünsche ich heute einen fulminanten Wiedereinstieg in die Geschäfte, die nun ohne Einschränkungen und staatliche Bevormundungen der Intimsphäre in den stationären Einrichtungen endlich wieder möglich sind! Viel Erfolg, gute Kundschaft und tolle, erotische Erfahrungen wünsche ich euch allen! <3

23.06.2020 Der Körper als Maßeinheit und Messgerät

Zwischen unseren Gesichtern sollen wir in Hinkunft einen Abstand in der Länge von so einem Unterarm halten – wenn es nach dem Willen von einigen Leuten geht, die für uns Regeln aufstellen, wie wir Sex, Erotik und Körperlichkeit leben sollen, seit Corona ein Teil dieser Welt ist.

Wenn Recht zu Unrecht wird, wird der Unteram also offenbar ein Lineal. Mit diesem kräftigen, behaarten Unterarm hier habe ich heute jedenfalls sämtliche Intervalle meines Körpers vermessen. Foucault würde dazu sagen: Lasst uns widerspenstige Subjekte sein und der BioMacht ihre Grenzen zeigen. Der Technologie des Selbst ist ausreichend Genüge getan. Nähe ist Freiheit. Orgasmus ist Widerstand. 😉

22.06.2020 Venen und (sich) Sehnen

Oh Gott, also da wird mir ja allein schon wieder vom Anschauen heiß… Ich bin beim ersten Betrachten richtig erschrocken ob der erotischen Energie dieses Bildes, die mich wie der Blitz traf. Allein der Anblick dieser venengezierten, kräftigen Pranken auf meinem Hinterteil gepaart mit meiner Erinnerung, wie sich das angefühlt hat, lässt mich nicht umhinkommen, mir vorzustellen, was diese Pranken sonst noch so mit mir tun könnten. Ein scheuer Gedanke fragt auch leise, ob das venöse Blut sich denn auch noch anderswo staute. Oder vielmehr: Hofft es! 🙂 Kräftige Venen sind ja auch an anderen Körperstellen eines Mannes ein betörender Anblick fleischgewordener Maskulinität…

Gesagt habe ich aber, dass mir das überhaupt nicht gefällt und wir das unbedingt noch mal proben müssen. Und nochmal. Und nochmal. Ich könnte mir vorstellen, dass das überhaupt nie gut genug wird… 😛


Ich weiß, man kann sich von diesem visuell-venösen Eindruck kaum losreißen, ich bitte aber trotzdem darum, auch den Blog zu berücksichtigen, wo es mein Ö1-Interview zum Nachhören gibt und Hurengespräche erörtert werden. Ich wünsche viel Spaß und interessante Eindrücke. So, und jetzt schau ich es mir auch noch ein letztes Mal an, bevor ich diese Seite schließe… *schmacht*

20.06.2020 Er sieht, er sieht, was ich nicht seh!

Kennst du dieses Gefühl, wenn du beobachtet wirst? Wenn du ganz genau spürst, dass ein anderer Mensch die Augen auf dich geheftet hat? Blicke, die so intensiv sind, dass man sie wahrnehmen kann, ohne selbst hinzusehen. Das Betrachtetwerden, von oben bis unten… schamlos, ohne dass der Betrachtende darauf Rücksicht nimmt, dass es jetzt höflich wäre, den Blick abzuwenden. Schauen. Die Lust am Schauen. Und die Lust sich zu zeigen.

Was ist erotischer, als diesen Blick an meiner Rückseite zu spüren, wie er  meine Beine entlang hochgleitet – von meinen Absätzen über meine Kniekehlen und Oberschenkel… bis zu meinem Arsch… dort verharrt, völlig ungeniert. Sich dann weiter bewegt, meinen Rücken entlang. Über meinen Nacken, meine Schultern, und wieder runter… Ich kann nicht sehen, was er sieht. Ich kann ihn nicht sehen, während er mich anschaut. Aber meine inneren Antennen registrieren, dass es ihm gefällt, was er da sieht. Es gefällt ihm sogar außerordentlich gut. Die Spannung ist spürbar. Elektrizität in der Luft. Die erotische Aufladung krümmt den Raum. Jede meiner Bewegungen, sei sie auch noch so unmerklich, kann jetzt über das weitere Geschehen entscheiden. Triebhaft. Unkontrolliert. Am liebsten würde ich jetzt flüstern: F… m… Doch diesen Gefallen tu ich ihm nicht. Ein Moment wird zur Unendlichkeit.

Did I already mention that I love you, Knipsa?


Und neben diesen Sinnesgenüssen bitte auch den Artikel in der Wiener Zeitung mit mir zur Kenntnis nehmen. 🙂

Und kleine Korrektur: Die Ö1-Sendung mit mir kommt nicht am Sonntag, sondern am Montag – ich werde sie wie versprochen zugänglich machen.

Der Menüpunkt Blog hat nun eine eigene Kategorie für Pressebeiträge.

20.06.2020 Ernährungsberatung

Wie wir alle wissen, ist gesunde Ernährung ja überaus wichtig. Es ist daher ganz dringend anzuraten, in regelmäßigen Abständen einen Obsttag einzulegen – ganz besonders, wenn man nicht kochen kann, wie ich. Obst geht immer! Allfällige Assoziationen sind weder ungeplant noch unerwünscht. Wer mit mir einen Obsttag nach folgendem VorBILD verbringen möchte, greife tief in seinen Obstkorb und ich zücke schon den Kalender. Achtung: ICH schäle die Banane! Unpacking by Thorja only.

Was meinst du, wer hält das wohl länger aus – die Grapefruit oder die Banane? Also ich tippe auf die Grapefruit!

Apropos Unpacking: Ich danke ganz, ganz herzlich für die Aufmerksamkeiten von meiner Amazonwunschliste! Ich hab die Packerln heute abgeholt und schon ausgepackt – und mich riesig gefreut! 🙂 In den nächsten Tagen wird das eine oder andere davon hier als Accessoire erscheinen.

Die Liste ist natürlich wieder aktualisiert! Von manchen Dingen kann man eben nie genug haben. Wie etwa geile Strümpfe. Werden ja so schnell kaputt… Oder Tintenkiller! Oder Hurenbücher! Oder…

Thorjas Wunschliste

Ach ja, für meine Mieslinge und Hater (ihr wisst schon, ihr, die ihr täglich jedes Wörtchen von mir ganz gierig verschlingt, auf die Waagschale legt und dann mit Schimpftiraden über mich gratis Werbung für mich macht) hab ich auch wieder was Schönes! Ihr könnt am Sonntag den ganzen Tag Ö1 hören. Da kommt nämlich ein Interview mit mir. Das dauert zwar nicht den ganzen Tag, ich weiß jedoch die Uhrzeit nicht. Da ihr es aber sicher nicht verpassen wollt, um möglichst aktuell über mich in euren Foren herzuziehen, wird euch deshalb leider nichts anderes übrigbleiben, als den ganzen Tag am Radio zu hängen. Aber das passt schon, was anderes habt ihr eh nicht zu tun, schon gar nicht an einem Sonntag. Also schön geduldig auf die weisen Worte eurer unerreichbaren Göttin warten und sie weitertragen! 😛

Für meine lieben Follower: Keinen Stress, ich stell dann hier ein MP3 davon ein! 🙂

Und hier hatte ich übrigens kürzlich einen echt super Obsttag! Wer weiß, wo das ist? Kleiner Hinweis: Es befindet sich am Grunde eines tiefen Grabens, im Schatten des Gestades Mariä und eines Rauchfangkehrerriesens. Die altehrwürdigen Gemäuer dieses Ortes atmen die 1000en Orgasmen, die hier bereits stattgefunden haben. Ich hab davon auch schon einen gewissen Anteil erbracht und fühle mich dabei jedes mal, als würde ich ein Stück Wiener Geschichte schreiben. Bin immer wieder gerne dort. Vielleicht anlässlich des nächsten Obsttages mit dir?

14.06.2020 Sunterra

Nachdem die Strumpfhosengeschichte mich an die Vergangenheit erinnerte, habe ich in alten Aufzeichnungen gestöbert und hab mit verzücktem Erstaunen dieses Musikvideo ausgegraben. Sunterra war eine Wiener Gothic Metal Band, die sich 2006 leider aufgelöst hat. Das waren Freunde, genauso wie Vanitas und No Pride. Die meiste Freizeit verbrachte man damals biertrinkend in Proberäumen, über Gitarrenriffs und Lyrics sinierend, und ich versäumte als VIP natürlich kein Konzert! 😛 Der Viper Room hieß da noch Monastery… mein Gott, das waren noch Zeiten. Jedenfalls hab ich in diesem Video mitgewirkt, welches 2005 produziert wurde! Erkennst du mich? Ist aber wirklich schwer… Kleiner Tip: An Tattoos bin ich da noch NICHT zu erkennen.

Es war ein Samstag oder Sonntag, und man sollte sich AM VORMITTAG im Monastery aka Viper Room für den Videodreh einfinden. Ein existentieller Angriff auf meine damalige studentische Zeitorganisation. Zudem war der Vorabend (wie häufig damals) auch schon a schware Partie… Trotzdem natürlich Pflichttermin. Zum Trost gab es zum Videodreh Freibier für alle! So wurde das ein wirklich lustiger, unvergesslicher Tag, im klirrend kalten Frühling 2005. 😉

Viel Spaß beim Anschauen!

13.06.2020 Ich packe so gerne Sachen aus!

Wer mich kennt, weiß das. Ich bestehe darauf, den Herrn eigenhändig auszupacken. Langsam die Gürtelschnalle entriegeln… Millimeter für Millimeter den Reißverschluss öffnen… über jener verheißungsvollen Erhebung, deren Ursprung ich gleich auf den Grund gehen werde.

Ich packe aber auch gerne Geschenke aus! Und da wir uns gestern so nett über Strumpfhosen unterhalten haben – möchtest du mir vielleicht eine schöne Strumpfhose schenken? Ich hab auf meiner Amazonwunschliste ein paar wirklich schöne Exemplare zusammengestellt. Such dir doch eine aus, die du dir an mir vorstellen kannst – vielleicht für unser Date? Bestelle sie einfach über die Wunschliste, und sie wird mir nach Hause geliefert. Strumpfhosen und andere Wünsche, mit deren Erfüllung der Gentleman mir eine große Freude macht, findet er hier:

Thorjas Wunschliste

So ein Glasdildo wäre zum Beispiel auch was Schönes. Kühl, schwer, absolut glatt… *schmacht*. Wenn du mir so einen liefern lässt, könnte ich dir beim Date zeigen, wie es unmittelbar nach dieser Aufnahme weiterging…:

Knipsa I love you!

12.06.2020

Na bitte, wer sagt´s denn, geht ja auch Covid-Maßnahmengesetz-konform. Es steht also deiner privaten Coronaparty mit mir nichts mehr im Wege. Lass uns feiern, bis die Polizei kommt. Wegen Lärmbelästigung. 😛

Hab ich schon mal gesagt, dass ich auf Strumpfhosen stehe? Also: Ich stehe auf Strumpfhosen. Mit nix drunter. Ist echt ein geiles Gefühl. Und sieht auch geil aus. Ok, ich denke, es ist Zeit für die Strumpfhosengeschichte. Und wenn du sie brav liest, gibt es unten am Ende des Textes noch ein Foto! 🙂

Es war einmal Klein-Thorja (und ja… das ist lange, lange her). Das war noch jene Zeit, als es diese schlimmen dicken Strumpfhosen für Kinder gab. Die Vorder- und Rückseite konnte man an den verschiedenen Nähten unterscheiden: Hinten am Po war eine Doppelnaht, und vorne eine einfache Naht. Und alle trugen sie. Jungs und Mädels gleichermaßen. Das war einfach ein Kleidungsstück für alle, im Winter. Unisex gab es also schon damals. Meistens bekam man diese Strumpfhosen in Farben wie… braun… grau… gelb… usw. Schrecklich.

Zu jener Zeit nun, als ich diese schirchen Dinger tragen musste, beäugte ich schon stets die durchsichtigen *Feinstrumpfhosen* (ist das nicht ein schönes Wort?) meiner Mutter. Ich war schon alleine vom Akt des Anziehens fasziniert, wenn ich ihr zusah, wie sie ein Strumpfhosenbein blitzschnell mit den Händen so aufrollte, dass ein Ring entstand, in den sie eine Fußspitze stecken konnte. Dann streckte sie das Bein mit einer eleganten Bewegung aus und zog die Strumpfhose über die Ferse und dann über die Wade nach oben, darauf achtend, sie schön gleichmäßig und glatt zu ziehen. Vorerst mal bis zum Knie. Dann dieselbe Prozedur mit dem anderen Bein. Dann stand sie auf und zog sich die Strumpfhose über die Hüften hoch, wackelte damit zugleich ein wenig hin und her, damit die Strumpfhose auch schön bis in den Schritt reichte. Und fertig waren die in Nylon gehüllten weiblichen Rundungen.

Genauso fasziniert betrachtete ich dann das Ergebnis: Ihre schlanken Beine, von diesem zarten, schimmernden Gewebe umgeben. Nichts war schöner als dieses durchsichtige Schwarz. Dieses Bekleidetsein, welches doch alles sichtbar beließ! Dieses Anschmiegsame, die Art und Weise, wie sich diese verführerische Transparenz an die endlos langen Beine meiner hochgewachsenen Mutter schmiegte. Und auch die Laufmaschen fand ich schön! Sogar der zerstörte Zustand verlieh einer Strumpfhose nur noch mehr Charakter, fand ich.

So gerne wollte ich auch solche Strumpfhosen tragen, aber das durfte ich nicht. Das war schließlich etwas für Frauen. Für erwachsene Frauen. Das musste also etwas mit Dingen zu tun haben, die ins Reich der Erotik gehörten, auch wenn ich damals noch keinen Begriff dafür hatte. Oft berührte ich die Strumpfhosen meiner Mutter, holte kaputte Strumpfhosen mit Laufmaschen aus dem Müll, um sie anzufassen, mit den Händen in ihr Inneres zu gleiten, diesen Stoff zu spüren. Ich fand es faszinierend, meine eigene Haut durch das schwarze Nylon hindurch sehen zu können. Wie von einer anderen Welt. Wie von einem Zauber umgeben.

Und irgendwann war es so weit: Ich durfte meine erste eigene Feinstrumpfhose anziehen! Das bedeutete also: Ich war nun eine Frau! Aufgenommen in den Kreis, anerkannt. Erwachsen genug, mich in dieses zauberhafte Gewebe zu hüllen, welches der Weiblichkeit vorbehalten war. (Wenn ich mich recht erinnere, musste ich mich dann in meinem Zimmer auf der Stelle selbst befriedigen).

Die Initiation war vollbracht. Voll Stolz überschlug ich ab diesem Zeitpunkt in der Schule meine Beine stets genauso wie meine Mutter. Was die Jungs dazu sagten, war mir relativ egal, da ich mich für die gleichaltrigen Jungs sowieso nie interessierte. Viel wichtiger und besser waren die neidvollen Blicke der anderen Mädchen, die noch keine *richtigen* Strumphosen trugen… herrlich!

Die Strumpfhose ist für mich also seit Anbeginn mit erotischer Weiblichkeit verknüpft. Und wenn ich nichts drunter trage, ist auch die Berührung durch dieses Gewebe ein Traum. Noch besser aber ist es, wenn du diesen Bereich dort mit deinen Fingerkuppen erkundest, ganz sanft. Du wirst die Erhebung meines Venushügels spüren, die eine oder andere Windung meiner durch die Strumpfhose komprimierten Labia. Dahinter schmiegt sich die Strumpfhose an jene Senke, deren Grund das Ziel deines Begehrs verspricht. Warm, zart, vielleicht etwas feucht, pulsierend. Vielleicht erlaube ich dir, meine Strumpfhose zu zerstören. Vielleicht darfst du ein kleines, dehnbares Loch erzeugen, um zu ertasten, was es mit der pulsierenden Feuchtigkeit auf sich hat. Vielleicht fordere ich dich aber auch auf, sie ganz zu zerreißen…

08.06.2020 La Vita Nuova

Es war zur Nacht und schon die vierte Stunde,
da sah ich plötzlich Alles um mich strahlen
und vor mir stand Amor, Herr der Liebesqualen,
sein Blick entsetzte mich bis tief zum Grunde.
Froh schien er mir, mein Herz in seiner Hand.
Und die Gebieterin, blass, von ihm getragen,
Schlafend auf seinem Arm, gehüllt in rotes Gewand.
Er weckte sie; das Herz dann, das entbrannt,
Gab er zur Speise der Gütigen.
Und alsbald sah ich, wie er weinend entschwand.

(Dante Alighieri, 1293)

And thinking of him… sweet sleep overcame me

Io sono in pace

Amor nährt aller Edlen Herz

08.06.2020 Im dunklen Rausch der Lust

Endlich hatte ich wieder Gelegenheit, mich vor die lauernde Linse meines Haus- und Hofknipsers Phorus zu begeben. Fotoshootings sind immer tagesausfüllende Begegnungen der Vertrautheit und nicht selten auch des durchaus hörbaren Knisterns zwischen der Person hinter und vor der Linse. Dieses Knistern sieht man den Fotos dann auch an, finde ich. 😛 Immer sehr speziell! Diesmal war es aber ganz besonders speziell…!

Ein wahrhaftiger Fiebertraum in Opium und Rot. Ein sündhaftes Nachtgesicht in schwarzem Nylon und Laudanum…:

Doch das war erst der Anfang unserer Reise in die betörenden Tiefen des gemeinsamen Rausches. Wir lassen uns weiter fallen… und ich lasse dich daran teilhaben. Jeden Tag ein bisschen, in kleinen Dosen, denn wir haben es hier mit einer sehr machtvollen Droge zu tun. #staytuned

07.06.2020 Thorjathek zur Sendung vom 07.06.

Für alle, die es versäumt haben: In meinem Blog gibt es den ORF-Beitrag der Sendung „Heimat fremde Heimat“, an dem ich mitwirken durfte, natürlich zum nach-sehen: Selbstbestimmte Sexarbeit in Österreich.

04.06.2020 Wichtige Ankündigung

„Heimat Fremde Heimat“ über Polizeigewalt und selbstbestimmte Sexarbeit am Sonntag, 07. Juni um 13:30 Uhr auf ORF2.

„In Österreich ist die Prostitution zwar legal und die Menschen verdienen damit als „Neue Selbstständige“ ihr Einkommen, doch stehen Sexarbeiter/innen nach wie vor am Rande der Gesellschaft und müssen mit dem Stigma leben. Besonders deutlich wird das durch die Coronakrise, denn derzeit ist es nicht möglich, arbeiten zu gehen und so stehen viele Sexarbeiter/innen vor dem Nichts. Ajda Sticker hat Menschen getroffen, die selbstbestimmt ihrer Arbeit nachgehen und eine Verbesserung ihrer Situation fordern.“

Christian Knappik und ich haben hier versucht, unsere Position einzubringen. #switchon #staytuned

Hier gehts zur Presseaussendung.

Als kleine Einstimmung und weil den Deckel viele fälschlicherweise für eine Art Qualitätssiegel halten, hier noch mal meine Erfahrungen am einzigen Ort dieser Welt, an dem ich mich so richtig scheiße fühle: Die amtliche Hurenkartei.

30.05.2020 Netzfund

Ende Mai! Wieder ein Monat vorbei! Noch nie zuvor habe ich mich im Frühling so darüber gefreut, dass die Zeit vergeht. Jeder Tag, der uns einem normalen, freien Leben wieder ein Stück näher bringt, ist zu begrüßen. Ich frage mich, wie wir uns später mal an diese seltsame Zeit erinnern werden. Was mich derzeit nachhaltig beeindruckt, ist die Tatsache, dass man sich in diesen Tagen sogar für Dinge rechtfertigen soll, die nie verboten waren, oder die uns die Menschenrechte garantieren. Das derzeitige Klima fördert Hater und Neider, die uns die Freiheit nicht gönnen. Denen wollen wir doch heute mal was zeigen, was sie niiiie bekommen werden… diesen „Netzfund“ zum Beispiel. Das war eigentlich als Experiment geplant, wie nahe man sich selbst mit der Handykamera kommen kann, ohne dass es aussieht, als würde man schielen. Wie ihr seht, ist es nicht ganz geglückt. Ich müsste durch das Handy durchschauen, um nicht zu schielen. Aber dann wäre ja die Aufnahme im Blindflug. Ein unlösbares Dilemma! Aber seht selbst: Bitte volle Aufmerksamkeit auf meine AAAUUUGEN. 😀

Bitte auch den neuen Blog berücksichtigen und als Fernseh-Termin den 7. Juni (Heimat Fremde Heimat) vormerken!

25.05.2020 Gleitsicht statt -mittel

Ja, es ist an der Zeit, mir und anderen meine Schasaugigkeit einzugestehen. Seit fast einem Jahr liegt die teure Gleitsichtbrille zuhause herum. Je nach Tagesverfassung empfinde ich sie als Erleichterung, oder aber auch als schlimme Behinderung, die mir nur noch einen scharfgestellten Tunnelblick erlaubt und an der Peripherie unscharf ist.

In letzter Zeit hab ich sie wieder öfter getragen, und eigentlich ist sie ja auch recht kleidsam. Der große Vorteil: Ich kann dich damit wieder aus der Nähe sehen! 🙂

23.05.2020 Die Droge ROT

Ich hab es versprochen – es dauert nicht wieder so lange wie letztes Mal! Für diejenigen unter euch, die es noch nicht wissen: Ich beschäftige mich im bürgerlichen Leben jetzt wieder wissenschaftlich mit den Phänomenen Sucht und Abhängigkeit. Heute wollen wir uns daher eingehend mit der Droge Rot beschäftigen. Betörend und umnachtend dringt Rot ins Bewusstsein. Im Vergleich zu den anderen Farben hat Rot ein ungleich größeres Wirkungsspektrum. Keine andere Farbe kann so sehr erschrecken, wie des Blutes. Keine andere Farbe macht uns aber auch so selig zufrieden, wie die des tiefroten Sonnenuntergangs, wenn ein spannender Tag sich dem Ende zuneigt. Und du mich schon in deinem Hotelzimmer erwartest. In welchem ich mich in Kürze in einem roten Kleid räkeln werde. Wir werden dann gemeinsam erforschen, welche Wirkung diese Farbe auf dich hat, wenn ich darin gekleidet bin. 😛

21.05.2020 Am Donaugestade

Ich kann es kaum fassen – hab ich dieses Tagebuch nun wirklich fast ein Monat vernachlässigt? Sieht so aus. Tja, es waren einige andere Dinge im Vordergrund. So etwa eine berufliche Neuorientierung und eine Wiederaufnahme eines akademischen Fadens, den ich vorübergehend fallengelassen hatte. Trotz dieser Ambitionen würde ich mein liebstes Laster, für welches ich diese Website betreibe, niemals aufgeben. MIR nimmt das niemand weg. Auch nicht jene unselige Allianz aus verschrobenen Kirchenkreuzzüglern und sexfeindlichen Feministinnen, die die Coronazeit nun auch in Österreich als willkommene Gelegenheit betrachten, für ihre Agenda Fahrt aufzunehmen und ein generelles Sexkaufverbot fordern. Hierzu folgt in Kürze ein ausführliches Statement im Blog.

Vorher muss ich euch aber noch mitteilen, was sich kürzlich am Gestade der Donau bei Fischamend abgespielt hat, als ich dort nichtsahnend laufen war:

Also eins muss ich schon sagen: Seit dem Lockdown bin ich fit wie ein Turnschuh, da ich seither fast täglich laufe, habe 6kg abgenommen (juhuuu!) und passe wieder in meine alte Trainingshose, ohne dass der Hüftspeck überquillt. Die Interessenten für Speck müssen jetzt wieder bis Weihnachten warten. 😛 Obenrum wird zum Glück nichts weniger, da.. naja, dieser Bereich aus äh artifiziellen Gründen gegen Gewichtsschwankungen resistent ist.

Aber das nur am Rande. Jedenfalls, als ich da so dahinlauf, versperrt mir plötzlich dieses seltsame Wesen den Weg:

Mein erster Gedanke war: Naja, man kann es mit der Maske aber auch übertreiben. Doch das Wesen erwies sich trotz seines furchterregenden Aussehens als überaus zutraulich und ließ sich sogar streicheln. Nachdem wir uns ein bisschen kennengelernt hatten, erlaubte es mir, an seinem großen Rohr herumzuspielen und abzudrücken. So ist dieses Bild entstanden! Und dann lud es mich sogar zum Essen ein. Hierzu zog ich mich aber vorher mal um. Denn wenn so ein Gentleman, der mich sogar an sein wertvollstes 4kg-Gerät ranlässt, mich zum Essen einlädt, kann ich ja nicht in der Trainingshose erscheinen. Geschmolzener Hüftspeck hin oder her. Also warf ich mich in ein Kleidchen, welches meine neuen Hüftproportionen auf ganz andere Weise in Szene setzte:

Und dann konnte es auch schon losgehen! Das Wesen breitete mir eine Decke aus und kredenzte mir sogleich eine meiner Lieblingsspeisen. Dem Gaumengenuss sollte nun nichts mehr im Wege stehen:

Noch ein wenig händisch nachhelfen, Häute zurückziehen, schälen, und schon ergoss sich der Inhalt des ersten Eies genussvoll in meinen Mund:

Auch das zweite Ei saugte ich restlos aus. Herrlich, wenn sie nicht ganz hart sind!

Frisch gestärkt stolzierte ich dann wieder leichtfüßig auf meinen High Heels über die Steine. Einmal musste ich mich dann aber schon noch ausruhen:

Mein leicht unentspannter Gesichtsausdruck rührt nicht nur daher, dass sich hier gerade ein Stein in meinen Arsch bohrt und ich mir nichts anmerken lassen wollte, sondern auch daher, dass ich irgendwas ins Auge bekommen hatte. Make-Up tschüss – wer braucht schon so was:

Jetzt war es aber endgültig an der Zeit, diese scheiß Dinger, mit denen ich ohnehin nicht gehen konnte, auszuziehen:

Alles in allem war das aber trotz Arschsteinen usw. wirklich ein toller Tag an der Donau! Ich danke dem freundlichen Schnorchelwesen für die schöne Zeit! Was die kulinarischen Umtriebe betrifft, möchte ich darauf hinweisen, dass diese keinerlei Anspielung darstellen! Ich würde nämlich nie etwas ohne Frischhaltefolie aussaugen! 🙂

So, das nächste Posting wird nun nicht wieder ein Monat auf sich warten lassen. Nachdem ich mich ja jetzt mit all meinen Aktivitäten wieder konsolidiert habe, hab ich wieder mehr Zeit für ein paar unzüchtige Fotos und Videos. Da ist auch schon was in der Pipeline… da wird sich etwas in einem NETZ winden. Und es wird kein Fisch am End sein… #staytuned

26.04.2020 Wichs-Deluxe und good News!

Ihr Lieben! Bevor ich euch heute eine meiner Lieblings-Verwöhntechniken präsentiere, ist es mir eine große Freude, euch mitzuteilen, dass ab sofort Buchungen für die Zeit ab 1. Mai möglich sind. Hier geht´s zur Info und Buchung.

Und jetzt aber zum Luxus-Verwöhnprogramm: Die Lingam-Massage – mein persönlicher Favorit. Ich liebe alles, was langsam ist, was entschleunigt, was ablenkt von so profanen Gedanken wie „Performance“ oder „Leistung“. Bei der Lingam-Massage darf sich der Mann mal ganz passiv zurücklehnen und der Einladung meiner Hände folgen, einfach nur in der Erregung zu schweben. Man kommt bei der Lingam-Massage gemeinsam in einen Flow des Tuns und Spürens, der auch für mich, als Ausführende, etwas zutiefst Meditatives hat:

22.04.2020 Strümpfe, Schuhe, Beine, Nähte…

Heute habe ich mal etwas für den Liebhaber von schönen, seidigen Strümpfen, Strapsen, Schuhen und Beinen. Was gibt es Verführerisches als dieses Rascheln, wenn bestrumpfte Beine sich langsam aneinander entlangbewegen und überschlagen? Wie ein geflüstertes Versprechen. Leise, verheißungsvoll, verschwörerisch.

Dies live zu sehen… direkt vor dir… wäre das nicht eine Sünde wert? Und das Beste daran ist: Man hat unter Einhaltung von 1-2 Metern Abstand sogar eine bessere Aussicht, als aus größerer Nähe!

19.04.2020 Unerwarteter Besuch

Da will man mal wieder ein nettes Video machen, da wartet man eh schon, bis alle schlafen, und dann das! Stiehlt sich da doch jemand auf leisen Sohlen zu mir herein und stiehlt mir die Show! Frechheit. Aber irgendwie kann man da nicht böse sein, oder?

Ihr sehr hier den ungefähr 9. Take, als ich endlich wusste, welchen Ablauf die Sequenz haben sollte. Demnächst kommt dann hoffentlich die Version, die es ursprünglich hätte werden sollen. 🙂

16.04.2020 Fernauslöser

Heute mal ein Schnappschuss von mir. Der ist mir aber wirklich ganz gut gelungen, oder? Mein Haus- und Hof-Knipser Phorus befürchtet schon, ich gehe meine fotografischen Wege nun ganz ohne ihn. Aber wie könnte ich Herrn Maestro untreu werden… bin doch eine durch und durch treue Seele!

Was ich da so zwischen meinen Beinen verstecke, ist der Fernauslöser fürs Handy. Ja, sowas gibts! War beim Handystativ dabei. Der verbindet sich über Bluetooth mit dem Handy und dann kann man geheim abdrücken. 🙂 Vorhin hatte ich noch fälschlichweise geschrieben „Selbstauslöser“. Aber das ist ja was anderes. Das kommt wahrscheinlich davon, dass ich derzeit selber ein Selbstauslöser bin. Nur ich selbst kann zur Zeit mir einen Orgasmus auslösen. Ich will aber jetzt bald wieder jemanden, der mir ganz nah ist, ohne „distancing“, und mich durch ganz zarte Berührungen langsam steigernd in die anrollende Woge des Orgasmus bringt… einen Nahauslöser!

Es gibt auch einen neuen Blogbeitrag: Seht euch mein allererstes TV-Interview an – Thorja im Erklärmodus über Sexarbeit in der Coronazeit. Wie immer bist du voll informiert, wenn du hier regelmäßig reinschaust!

15.04.2020 Asleep At The Wheel

Mit vollem Elan haben wir heute wieder Arbeitsaufgaben für die nächsten Jahrzehnte von der Schule bekommen. Nein, Sudern beiseite, diesmal sieht das alles schon viel strukturierter aus. Tagespläne. Genaue Aufgabenvorgaben pro Zeiteinheit. Stolz darf ich diesen Prozess moderieren… hurra. Heute gab es bei uns 3 Zoom-Meetings: Eine Unterrichtsstunde für ein Kind, die virtuelle Geburtstagsfeier eines Freundes, und ein virtuelles Date für mich. Interessant: Bei der Geburtstagsfeier ist dann das Geburtstagskind die einzige Person, die die Kerzen NICHT ausbläst. Weil ja alle anderen Teilnehmer als „Geschenk“ einen Kuchen mit Kerze in die Kamera halten und diese dann selbst ausblasen müssen. 😀

Sehr schräge Zeiten, in denen wir da leben. Passend dazu auch, dass wir bitteschön jetzt nicht so pingelig sein sollen, wenn dieses oder jenes nicht der Verfassung entspricht. Die Musik in dem Video, das ich beim Fahren aufnahm (siehe unten), war übrigens zufällig „Asleep At The Wheel“ (Untertitel: „I wasn´t meant to feel this way“) von Suicidal Tendencies. Auch irgendwie bezeichnend. Nicht jetzt fürs Fahren, sondern für die ganze Situation. Es ist wie am Steuer eingeschlafen zu sein. Einerseits eine Leichtigkeit, die man vorher nicht kannte. Entbunden vom aktiven Tun und Navigieren. Lass los, lass dich treiben, kannst eh nichts tun, flüstert es verführerisch im Ohr. Andererseits – wo geht es jetzt hin mit mir, mit uns? Ist es die Ruhe vor dem Aufprall? Steuern wir geradewegs auf einen Abgrund zu? Sorry, I wasn´t meant to feel this way.

Um wieder sowas wie Stabilität zu empfinden, hab ich dann heute mal mein neues Handystativ ausprobiert und damit die folgenden Videos aufgenommen. Bis jetzt hab ich das Handy dazu entweder gehalten oder einfach irgendwo angelehnt. 🙂 Aber jetzt – jetzt hab ich BEIDE HÄNDE frei! Auch bei Videocalls natürlich! Auch einige andere Dinge sind bei mir paarweise angelegt. Hier der Beweis:

…ach und weil die Nippelzärtlichkeiten so schön waren, schauen wir uns das gleich noch mal von vorne an…:

Da ich jetzt beide Hände so schön frei hab, dachte ich, ich mache hier bald mal einen Lingam-Massage-Workshop. Ideenmaschine ist angeworfen. 🙂 Böse Zungen behaupten: Lingam-Massage = Wichsen auf hohem Niveau. Ich behaupte: Es ist zärtlichste Berührung, Verlangsamung, ein Flow des Tuns und Spürens, ein Schweben, in dem man(n) Raum und Zeit vergisst. Oder: Das beste Wichsen, das man sich nur vorstellen kann! #staytuned.

14.04.2020 Die Qual der Wahl

Was soll ich denn heute Nacht Hübsches anziehen, für das nächste Video? Ein Lack-Minikleidchen mit Reißverschluss, dazu ein Kettenhöschen? Oder einfach einen Netzbody? Vielleicht auch ganz klassisch eine Korsage mit dem roten Höschen dazu…? Ich hab heute richtig Lust auf ein bisschen gepflegten Selfsex und dabei hab ich eben gerne was Geiles an. 😛

Bitte helft mir bei der Entscheidung! Ganz unten auf dieser Seite gibts hierzu eine Kommentarfunktion, oder ihr schreibt ein Mail oder eine WhatsApp.

12.04.2020 Die verschwundenen Eier

Ostersonntag, warm war es, regelrecht heiß. Heute haben die Kinder und ich einen neuen Weg durch den weitläufigen Wald vor unserer Haustür entdeckt, während mein Mann Gelegenheit hatte, zuhause in Ruhe zu kochen (so geht Gleichberechtigung). Mich hat dabei die Sonne so erwischt, dass meine Schultern aussehen wie sonst im Juli. Im frühsommerlichen Wald, umgeben von austreibenden Bäumen, die von Tag zu Tag grüner werden, inmitten von Spechtgeklopfe und Vogelgezwitscher, umgeben von herzhaften Düften nach Harz und Erde und Gras und Wurzeln – da ist die Welt so, wie sie immer war. Keine Spur des „Ausnahmezustands“.

Wie lange dauert dieser Zustand nun eigentlich schon? Bald ein Monat. Er ist inzwischen normal geworden. Ich glaube, das ist so eine dieser grundmenschlichen Fähigkeiten: Jede noch so surreale Lebensbedingung Alltag werden zu lassen, sich darin einzurichten, so weit es eben geht. Das ist wohl eine überlebensnotwendige Strategie, allen Unbillen zum Trotz. Es ist normal für mich: zuhause zu sein. Unser Haus, unser Garten, die Familie, die Katzen, das ist mein Mikrokosmos, mit Betonung auf Kosmos. Derzeit fasziniert mich das Jagdglück der Katzen. Sie erlegen täglich Mäuse und Vögel. Was brauch ich schon mehr? Tagsüber bin ich mit all meinen menschlichen und tierischen MitbewohnerInnen voll ausgelastet, abends ein, zwei Videocalls. Zwischendurch beantworte ich eintrudelnde Anfragen, verschicke Lichtbilder und Videos, checke mein Konto auf Zahlungseingänge. Die täglich hereinkommenden Anfragen nach echten Dates regen mich auch nicht mehr auf – die beantworte ich mit einer Nachricht, die ich hierzu nur noch aus der Zwischenablage kopiere: „Vielen Dank für deine Nachricht, derzeit sind nur Services möglich, die auf meiner Webseite unter „trotz Corona“ gelistet sind“ + Link zur Webseite. Dann ist eh meist Ruhe. Es läuft ganz gut. Besser, als ich erwartet hatte.

Der Ausnahmezustand hat mich in einer Art vorauseilender Achtsamkeit für mich selbst dazu motiviert, peinlich darauf zu achten, mir Zeitinseln für Bewegung freizuhalten. Während das früher wirklich oft nicht möglich war, achte ich jetzt sehr genau darauf, mich täglich mindestens eine Stunde zu bewegen – entweder mit Walderkundungen oder ich streame Prime auf dem Laufband und spule im Hamsterrad 8-9km ab. Das ist absolute Routine geworden und wird von allen respektiert. „Die Mama ist jetzt auf dem Laufband“ – das genügt, um mir aufschiebbare Begehrlichkeiten vom Hals zu halten.

War das wirklich jemals anders? Hab ich das früher echt nicht geschafft, mir dieses Recht auf Zeit für mich einfach zu nehmen? Kaum noch vorstellbar, jetzt in der neuen Normalität. Und wann hab ich eigentlich zum letzten Mal getankt? Ich kann mir kaum noch vorstellen, dass ich früher fast täglich mindestens 100km gefahren bin. Das muss ja voll anstrengend gewesen sein. Sollte mich dieser Gedanke beunruhigen? Fange ich an, träge zu werden? Umnachtet mich die lähmende Situation? Versinke ich in die Corona-Betäubung?

Auch wenn es so sein sollte, das macht nichts. Ich werde Zeit haben, mich an die neue Normalität zu gewöhnen. Post Corona wird nicht von einem Tag auf den anderen kommen. Post Corona wird schrittweise Einzug halten. Mal dort eine kleine Freiheit mehr, mal da. Zwischendurch werden die, die alles besser wissen, wieder Gelegenheit haben, sich aufzupudeln, je nach ideologischer Provenience den drohenden Weltuntergang angesichts neu gewonnener Freiheiten an die Wand malen, oder eh schon immer gewusst haben, dass die Beschränkung dieser Freiheiten nie etwas gebracht hat und es darum nur überfällig ist, sie wieder zu gewähren. Die Sexarbeit wird eine dieser vieldiskutierten Freiheiten sein.

Frohe Ostern!

11.04.2020: Ein paar Kilometer Freiheit

Heute durfte ich wieder mal ein bisschen unterwegs sein. Wie man diese kleinen Freiheiten doch zu schätzen lernt… während uns beinahe jeder Tag mit neuen Regeln überrascht. Apropos Regeln und Freiheit: Dieses Wochenende muss sich niemand dafür rechtfertigen, so manchen Verwandtschaftsbesuch NICHT zu absolvieren. (Yeah!) Also wir substituieren die Besuche mit einer Videokonferenz – vollkommen unverdächtig. So ein Pech aber auch…

Ach ja, und wer sich an meinen dreckigen Scheiben stört, der ist ganz herzlich eingeladen, sich für einen von mir streng supervidierten Waschdienst zu bewerben. Selbstverständlich gegen gutes Honorar (für mich)! Wir werden zur Durchführung des Waschdienstes bestimmt eine regelkonforme Lösung finden. Laut diesem äußerst aufschlussreichen Presseartikel wäre der geeignete Ort dafür wohl meine private Garage: Die Presse – was die Betretungsverordnung wirklich verbietet und was nicht.

Tja, die Welt verändert sich jetzt. Was sich nicht verändert, das ist der autoritäre Charakter. Und damit meine ich den nach Adorno, Horkheimer et.al. Schadenfrohe Blockwarte drehen sich mit dem Wind und liefern alle ans Messer, von denen sie Verstöße gegen die (täglich neu erfundenen) Regeln wahrnehmen oder sich einbilden. Aber ich versuche, das nur aus den Augenwinkeln wahrzunehmen. Denn wenn ich dem Vernaderungswesen und dessen staatlicher Förderung zu viel Raum gebe, lähmt mich das. Es ganz zu verleugnen, wäre aber auch zu riskant.

Eins der wichtigsten Dinge scheint derzeit also ein Ausbalancieren zu sein – wovon will ich wie viel mitkriegen, ohne dass ich den Blick fürs Wesentliche verliere. Nachdem ich heute später von der kurzen Ausfahrt geistig so richtig schön entspannt war, hab ich zuhause noch ein bisschen gebastelt. Das hat auch was mit Austarieren zu tun. Und lenkt den Fokus aufs Wesentliche: Was machen wir eigentlich mit den Tausenden Masken, die jetzt als Müll anfallen?

07.04.2020 Am ARSCH!

Hab ich schon mal gesagt, dass mir CoV am Arsch geht? Im Video der Beweis!

Was mir auch auffällt: Die Quarantäne führt dazu, dass man sich dauernd selbst sieht. All die haupt- und nebenberuflichen Skype- und Zoom- etc. -Konferenzen bringen es mit sich, dass man ständig sein eigenes Gesicht vor Augen hat! Ich hatte noch nie so viele erzwungene Gelegenheiten, mich mit meinen Make-Up-Fehlern zu konfrontieren, wie in diesen Tagen. Das erfordert eine ganz neuartige gelassene Herangehensweise dem eigenen Aussehen gegenüber. Drum macht bitte weiterhin ganz viele Videocalls mit mir, damit ich auch mal was anderes in die Kamera halten kann! 😉

05.04.2020: Erstes Sonnenbad!

Sonntag, 05. April 2020, herrliches Wetter, Vogelzwitschern, Quarantäne. Was macht man an so einem Tag? Sport…, Spazieren…, alleine natürlich…, und so wie wahrscheinlich 100e andere auch. Als ich das letzte Mal einen Spazierversuch machte, waren viele andere ebenfalls unterwegs. Überall erntete ich böse Blicke, wenn ich es wagte, mal wo stehenzubleiben oder mich gar kurz hinzusetzen. Ich kam mir vor wie auf einem Spießrutenlauf. Es scheinen ganz neue soziale Regeln der Höflichkeit, des sich-gegenseitig-Ausweichens usw. zu entstehen. Eh interessant, aber das wollte ich mir heute nicht antun, ehrlich gesagt.

Und da es heute so warm war, tat ich das, worauf ich mich schon lange gefreut hab: Endlich mal wieder in der Sonne liegen, Licht tanken! Erst musste ich die völlig verstaubte Liege aus den Schuppen holen und putzen. Auf der verlassenen Baustellenwüste, die mal unser Garten war, hab ich dann zwischen Mischmaschine und Scheibtruhe sogar eine halbwegs ebene Fläche gefunden, um die Liege auszubreiten.

Damit ich morgen keine Fotos vom Sonnenbrand posten muss, hab ich mich natürlich schön eingecremt – wie es sich gehört! 🙂 Und nicht vergessen: Heute Abend Midsommar anschauen! Und jetzt gleich im Anschluss am besten meine wohlrecherchierte Analyse Sexarbeit steuert ins Ungewisse im Blog lesen. Damit bist du für heute voll informiert! :p

04.04.2020, Quarantäne Tag Nr. unbekannt (ich zähle nicht mehr)

Ihr Lieben, heute hätte ich eigentlich vorgehabt, euch mit einem neuen Video zu unterhalten. Der Plan war, in vollständiger Dunkelheit langsam sichtbar zu werden, indem ich mich selbst mit bunter Schwarzlichtfarbe einreibe. Nun… das hat dann doch eher nach Kindergeburtstag ausgesehen. Und war obendrein eine riesen Schweinerei. Schweinereien hab ich dann aber lieber auf angenehme Art und Weise, wo man dann weniger putzen muss. 🙂

Darum gibts heute zur Abwechslung von mir wieder mal eine Filmempfehlung. Schaut euch an langen Quarantäneabenden unbedingt an:

Midsommar, 2019, von Ari Aster

Meine Rezension findet ihr hier im Blog.

02.04.2020: Selbst-Kuscheln

Besonders in der Isolation ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, hin und wieder ausgiebig mit sich selbst zu kuscheln! Kuscheln und Streicheln lässt uns unsere Körpergrenzen erfahren, wir fühlen dadurch, wo wir anfangen und wo wir aufhören. Das zentriert uns, fokussiert uns, und ist daher ganz wichtig für unser psychisches Gleichgewicht. Am schönsten ist es natürlich, wenn man hierfür jemanden zur Hand hat, der den Berührungswiderstand spendet. Aber: Diesen kann man sich natürlich auch selbst geben. Wenn ihr alleine zuhause seid, nehmt euch bewusst dafür Zeit, euch selbst zu berühren, zu halten, zu spüren, zu streicheln. Das ist überhaupt nicht peinlich, sondern das fällt unter respektvollen Umgang mit sich selbst. Ich demonstiere es im Video eh ganz genau, wie das geht! 😉

Außerdem: Bis zwar keine Astrotante, aber: Ich habe den zunehmenden Mond und die Venus gesehen. So plastisch, als könnte man die beiden Gestirne mit den Fingern vom Himmel pflücken. So ein Himmelsphänomen ist mir noch nie untergekommen. Das ist doch bestimmt ein gutes Zeichen, oder?

31.03.2020, Quarantäne Tag 16

Heute hab ich mal in alter Musik gekramt und bin dabei auf etwas gestoßen, was ich vor Ewigkeiten gehört hab. Suicidal Tendencies, und von dieser Band vor allem: „Monopoly On Sorrow“. Hoffnungslos, aber doch guter Dinge – eine solche im Grunde unvereinbare Mischung gegensätzlicher Gefühle mag ich sowieso, und das trifft meine heutige Stimmung ziemlich gut:

In a tear there is a message from the heart

Detached from the good, it´s the hope gone astray

I cry so hard sometimes

Too scared to think what will bring tomorrow

Already much more than I can handle today

Und gestern war ich wieder einmal eine etwas längere Strecke mit dem Auto unterwegs. Eine dringende Besorgung war notwendig (und nein, das bedeutet leider nicht, dass ich es jemandem dringend besorgt habe). Es ist unglaublich, wie frei man sich plötzlich fühlt, wenn man nach längerer Zeit etwas so Selbstverständliches tut, was jedoch gerade fast unmöglich ist. Fahren! Freisein! Die leere Autobahn, der Sonnenschein, die Musik, meine dreckige Scheibe… herrlich! Ich habe mir dabei vorgestellt, wie schön es wäre, wäre ich nun zu einem aufregenden Date unterwegs. Ich habe diesen Moment sogar ganz kurz mit der Kamera eingefangen.

Ich glaube, dieses im Grunde lächerliche Video wird für mich eine persönliche Ikone der Coronazeit werden, zeigt es doch die Selbstverständlichkeit dessen, was uns gerade so fehlt: Freiheit. Eines Tages werden auch wir, wie im Video, diesen unsäglichen Schatten hinter uns lassen. Vielleicht sind wir dann auch kurz mal geblendet, doch dann wird unser Lebensweg wieder vor uns liegen, unbeschwert, frei, mit Zielen, die unserer freien Wahl obliegen. Ich kann mich da gar nicht dran sattsehen:

Und dann hab ich mir am Abend etwas auf Prime ausgesucht. Aber den Horrorfilm, den man da im Hintergrund hört, kann ich echt überhaupt nicht empfehlen. Irgendwie verständlich, dass man da ständig auf andere Gedanken kommt… 🙂

30.03.2020: Bildungsfernsehen

Heute tun wir mal was für unsere Bildung. Man kann nicht oft genug betonen, was man mit dem Mund alles für nützliche Sachen machen kann – abgesehen von Sprechen. Aber seht selbst:

28.03.2020: Die zweite Woche Ausgangsbeschränkungen geschafft!

Da gönn ich mir mal ein ordentliches Vollbad zuhause… ganz alleine… wirklich traurig, nicht wahr? Aber wie ihr seht, versuche ich es mir in Anbetracht der Isolation so angenehm wie möglich zu machen. Ein wenig Selfsex im Bad macht die Sache schon erträglicher.

Heute hatte ich übrigens zwei heiße virtuelle Dates. Wir haben dabei einfach per WhatsApp gechattet und dann videotelefoniert. Man ist sich dabei wirklich erstaunlich nah. Für mich eine sehr interessante und erotische Erfahrung. 🙂

26.03.2020: Alles muss man heutzutage selber machen!

Also liebe Leute, so ähnlich könnte das aussehen, wenn wir uns virtuell miteinander vergnügen… natürlich dann in etwas ausführlicherer Variante. Mir macht das gerade sehr viel Spaß – könnte also leicht sein, dass hier in den nächsten Tagen weitere Kurzvideos auftauchen. 😉

Für alle, die das nicht gleich sehen (wie ich): Mit der Maus über das Bild fahren – dann erscheint am unteren Rand des Bildes PLAY! Vollbildmodus empfohlen.

Viel Spaß im Home Office! 😉

10 Kommentare
  1. Thorja von Thardor
    Thorja von Thardor sagte:

    Danke schön! Das freut mich, wenn ich gerade in dieser Zeit ein wenig Freude bereiten kann. 🙂

  2. Stefan
    Stefan sagte:

    Ich würde dir ja zu einem Netzbody raten, weil er fantasiebedingte, erdachte Berührungen simuliert und du bei jeder Bewegung einen zusätzlich Reiz empfinden kannst! Aber ich denke, das dürfte dir eh bekannt sein! 😉

  3. Marcus Valente
    Marcus Valente sagte:

    Also erstens, finde ich Dein Tagebuch echt Klasse! Betreffend Outfit, sollte es etwas sein das für Dich bequem ist, und auch uns als Publikum stimuliert.
    Ein verruchtes Dessous wäre eine interessante Alternative.

  4. Paul
    Paul sagte:

    Ich sehe gerne deine Filme. Trost in schweren Zeiten.
    (Edit TvT: expliziter Inhalt gelöscht) 😉
    LG Paul

  5. Wolfgang
    Wolfgang sagte:

    ROT ist eigentlich gar nicht meine Farbe, außer bei einem Ferrari, doch bei deinem Video können schon mal die Pferde mit einem durchgehen, sehr ansprechendes Video mit und von einer tollen Frau 😍

  6. Stefan
    Stefan sagte:

    Die Wirkung der Farbe Rot kann, wenn richtig eingesetzt (den Beweis tritt dein Video an) definitiv süchtig machen, vor allem, wenn sie von einer so erotischen Frau getragen wird! Genauso aber machen auch deine Bewegungen Lust auf mehr!
    In Kombination mit der Brille wäre es ein wahr gewordener Traum! 😉

  7. Stefan
    Stefan sagte:

    Netzbody und mit Brille! Ein wahr gewordener Traum! Schön das man dich so sehen darf!

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